Niederwürschnitzer mischen wieder mit

Nach der Schlappe zum Auftakt ist den Badminton-Spielern des TSV in der Sachsenklasse nun ein Doppelsieg geglückt. Auch Stollberg enttäuschte eine Liga höher nicht.

Niederwürschnitz/Stollberg.

Die Badmintonspieler des TSV Niederwürschnitz sind im Kampf um den Aufstieg in die Sachsenliga wieder voll mit dabei. Nach dem misslungenen Auftakt in der Sachsenklasse gegen Röhrsdorf schon ein wenig in Zugzwang, setzten sie sich am Wochenende zunächst souverän gegen Aufsteiger Freiberg durch und rangen danach mit Radebeul auch eines der Teams, das als Mitfavorit auf den Staffelsieg gilt, nieder.

In der Partie gegen Freiberg taten sich die Gastgeber zunächst überraschen schwer - beide Herren-Doppel gingen an die Gäste. Spätestens mit dem Damen-Einzel, das Sandra Kämpf souverän für sich entschied, war der Widerstand allerdings gebrochen. Alle weiteren Duelle gingen an den TSV, bei denen David Kaiser im Spitzeneinzel allerdings von der Verletzung des Freibergers Uwe Göhler profitierte. Der 42 Jahre alte Routinier riss sich im dritten Satz die Achillessehne. "Die Saison ist gelaufen", sagte er.

Gegen Radebeul legten die Gastgeber glänzend los und gingen schnell mit 2:0 in Führung. Die Rand-Dresdner glichen in der Folge zwar aus, doch bei den folgenden Einzeln musste sich aus Niederwürschnitzer Sicht lediglich der vor der Saison aus Marienberg zu seinem Heimatverein zurückgekehrte David Kaiser geschlagen geben. "Die gute Aufstellung und der Kampfgeist haben den Unterschied gemacht", sagte Holger Wandelt, der selbst im dritten Herren-Einzel siegreich war. In der Tabelle liegt der TSV auf Platz 4.

Ein Liga höher sammelten die Spieler des BC Stollberg Niederdorf einen weiteren Zähler. Beim 4:4 in Markranstädt war für den Aufsteiger, derzeit Sechster in der Sachsenliga, sogar mehr drin. "Aber wir waren nur kurz enttäuscht. Bei Markranstädt hat mit Martin Höppner schließlich ein absoluter Leistungstrainer gefehlt", so Vereins-Vize Marcus Gundermann. Bei der 3:5-Niederlage in Taucha hätten die Gäste mit etwas mehr Nervenstärke ebenfalls punkten können. Doch von den fünf Partien, die in den dritten Satz gingen, entschieden die Nordsachsen vier für sich. Nur Maik Hänig im ersten Herren-Einzel gelang dies für Stollberg - der Routinier verlor seinen ersten Satz gegen Nils-Kristian Kamann, wehrte im zweiten einen Matchball ab und drehte die Partie noch. "Es hat sich wieder bewahrheitet. Gegen Maik muss man seine Chancen nutzen. Ansonsten hat man Pech gehabt", so Gundermann. Für die Stollberger steht nun die Partie gegen Schlusslicht Meerane an - ein Sieg wäre für den Klassenerhalt schon fast die halbe Miete.

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