Noch 13 Schritte bis zum Titel

Der Ball rollt wieder, und am Wochenende startet die Rückrunde der Fußball-Erzgebirgsliga. Können die Thalheimer ihre Spitzenposition halten?

Thalheim.

95 Tage sind seit dem letzten Hinrundenspiel vergangen, seitdem befindet sich die Fußball-Erzgebirgsliga in ihrer Winterpause. Das lange Warten hat ein Ende, denn am Wochenende rollt wieder der Ball in der höchsten Liga des Fußballkreises.

Wie schon in der Hinrunde sind die Thalheimer Tannen (1./30 Punkte) zum Auftakt dabei. Die Elf von Trainer René Wendler gastiert beim SV Crottendorf (13./10) und gilt im Räucherkerzenort als Favorit. Die Bilanz der Testspiele im Winter ist beeindruckend: Vier Partien, vier Siege und eine gut aufgelegte Offensive, die dabei 23-mal ins Schwarze traf. Doch der Trainer warnt: "Wir haben auch elf Treffer kassiert und sind leider immer für ein Gegentor gut." Seine Mannschaft sei jedoch heiß, die Vorfreude groß, versichert der Tanne-Trainer. Dass sein Team die Favoritenrolle inne hat, ist Wendler klar. "Wir sind aber gewarnt und gehen mit Respekt vor Crottendorf in die Partie", erklärt er. "Aber wenn die Laufbereitschaft und die Chancenverwertung stimmen, wird mir nicht bange." Gespannt sein darf man auch auf den ersten Pflichtspiel-Einsatz von Neuzugang Alaa Yahya - der 20-jährige Syrer kam vom FC Lößnitz und traf in den Testspielen siebenmal.

Den Blick nach oben wirft auch der FSV Burkhardtsdorf (7./19), der zuhause auf den FSV Schwarzenberg (4./21) trifft. Mit einem Erfolg würde die Mannschaft von Ullrich Schreiter an den Schwarzenbergern vorbeiziehen und einen ersten Schritt in Richtung des selbst gesteckten Zieles für die Rückrunde gehen. "Wir haben keine spezielle Platzierung ausgerufen", erklärt Schreiter. "Wir wollen es besser machen als in der Hinrunde." Er sieht seine Elf gut vorbereitet auf den Auftakt. Zwar habe man personell einige kleine Sorgen, doch natürlich sei "alles möglich", so Schreiter. "Wir werden alles dafür tun, dass wir die drei Punkte behalten."

Ebenfalls auf Reisen geht der Oelsnitzer FC (6./20), der beim SV Großrückerswalde (8./19) antritt. "Es wird eine schwere Aufgabe", sagt Jan Heuschkel, der Trainer der Oelsnitzer. Eine klare Zielstellung für die Partie will er nicht ausgeben. "Unsere Vorbereitung lief nicht so wie gewünscht", erklärt er und spielt damit nicht nur auf die vier Niederlagen an. "Wir haben die gleichen Fehler wie in der Hinrunde gemacht. Es fehlt aktuell die Leichtigkeit." Wenn seine Elf die Fehler abstellen könne, sei durchaus Zählbares drin, so Heuschkel. "Da muss alles passen."


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