Pleiten haben verschiedene Gesichter

Verloren, aber noch nicht vorbei. Der VfB Annaberg darf trotz eines 0:2 in der Landesklasse noch hoffen. In Gelenau sieht das seit Wochen anders aus.

Annaberg-Buchholz/Gelenau.

0:2 und 2:4. Klingt nicht berauschend für die Landesklasse-Fußballer aus Annaberg und Gelenau. Zumindest für die Kreisstädter könnte es angesichts anderer Resultate noch zum Klassenerhalt reichen. Nicht nur, weil Thalheim und Treuen ebenfalls verloren haben, sondern auch, weil in der Landesliga einiges gut lief.

VfB Annaberg - Fortuna Chemnitz 0:2 (0:1): Turbulent ist es auf dem Kurt-Löser-Platz zugegangen. "Verletzter Torhüter, verschossener Elfmeter. Wir hätten nicht zu verlieren brauchen", betont Ingo Klöpping. Der Trainer des VfB, der seinen letzten Heimauftritt an der Seitenlinie hatte, war spielerisch vollends zufrieden mit seinen Jungs. "Sie haben dem Tabellenzweiten alles abverlangt, aber einmal mehr die Gelegenheiten nicht verwertet." Pechvogel war dabei Richie Schulze, der einen an Tommy Meyer verwirkten Foulstrafstoß nicht verwerten konnte und auch später noch einmal völlig freistehend zu früh einen Lupfer versuchte. Unglücklich lief der Sonntag auch für Franz Sander. Der Keeper hat sich vermutlich bei einer Rettungsaktion die Hand gebrochen. Trotz dieser Rückschläge blieb der VfB stark, ließ nur wenige Chancen zu. Durch einen Schlenzer aus 15 Metern war er dennoch in Rückstand geraten, hatte dann alles für den Ausgleich unternommen, um am Ende trotzdem noch einen Treffer zu kassieren. Doch wie gesagt, die Annaberger können am letzten Spieltag Treuen noch überholen.

BSV Gelenau - Reichenbacher FC 2:4 (0:2): In jedem Falle verdient, so Gelenaus Thomas Kersten, war der Sieg der Vogtländer. "Wir hatten zu Anfang gefühlte fünf Prozent Ballbesitz. Nach vorn ging nichts, dafür hielt wenigstens die Defensive einigermaßen", so der Trainer. Aber: Es hätte zur Pause auch 0:5 stehen können. In der zweiten Hälfte lief es etwas besser für die Platzbesitzer, nach einem energischen Solo von Maximilian Loos und dessen Pass auf Niklas Szauties verwandelte dieser zum 1:2. "Da hatten wir eine kurze Phase, in der die Reichenbacher etwas verunsichert wirkten. Wir haben sie aber nicht nutzen können", befand Kersten. Selbst nach Messigs seltsamem Freistoß - nach einigem Gestochere im Strafraumgewühl sprang der Ball irgendwie ins Netz - reichte es nicht zu einem Punktgewinn, da die Vogtländer noch einmal trafen.

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