Pöhlaer setzt auf den Heimnimbus

Motorsport: KTM-Pilot Toni Erhard will misslungenen Saisonstart wett machen

Pöhla.

Auf dem Sachsenring hat er stets ein gutes Gefühl, sagt Toni Erhard. "Das ist mein Pflaster", fügt der Motorradsportler aus Pöhla hinzu. Auf genau diesem Pflaster, dem legendären Rundkurs in Hohenstein-Ernstthal, setzt der Student kommenden Montag und Dienstag seine Saison innerhalb der Internationalen Deutschen Meisterschaft fort.

Dabei gilt es, die Scharten vom Auftakt in Assen auszuwetzen. "Da lief es alles andere als optimal", so der 19-Jährige, der dieser Tage eifrig für die Prüfung im Fach Software-Technologie paukte. So studiert Erhard im zweiten Semester Medieninformatik in Dresden. Der Sport sei willkommene Abwechslung. Während ihn der Termin unter der Woche weniger stört, da Semesterferien sind, spürte er das an anderer Stelle bitter. "Bis auf meinen Vater hat keiner aus dem Serviceteam Zeit. Aber wir bekommen das hin", ist der Pilot einer KTM RC 390R zuversichtlich.

In Assen war die niederländische Konkurrenz stark. "Dazu kam Pech." Zwar ergatterte der Pöhlaer im ersten Lauf mit Platz 8 noch Meisterschaftspunkte, aber im zweiten Rennen geschah bereits in Runde 1 das Unglück: Das Bike eines gestürzten Vordermanns rutschte auf die Strecke zurück und riss Erhard zu Boden. Nach Unterbrechung und Re-Start wurde es am Ende Platz 16. "Auf dem Sachsenring soll es besser klappen", so der 19-Jährige. (ane)

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