Pokalpartien erweisen sich als Fluch und Segen zugleich

Erwartungsgemäß hat Fußball-Landesligist FC Lößnitz in der ersten Sachsenpokal-Runde die SG Rotschau bezwungen. Schneeberg indes blieb zuhause in einem Duell auf Augenhöhe zu blass.

Lößnitz/Schneeberg.

Aus zwei mach eins: Nur Fußball-Landesligist FC Lößnitz ist im Kampf um den Sachsenpokal 2019/20 noch im Rennen. Zumindest aus hiesiger Sicht. Denn die Landesklasse-Elf des FC Concordia Schneeberg schied am Wochenende in der ersten Runde aus.

Die Lößnitzer mussten als Favoriten am Sonnabend auswärts bei der SG Rotschau ran. Die Gastgeber kicken in der Vogtlandliga und erwiesen sich für die Gäste um Trainer René Klingbeil als harter Brocken. Am Ende siegte der FCL 3:2 (1:1). In der ersten Halbzeit hatte Marco Wölfel das 1:0 (32.) erzielt, aber schon wenig später gelang dem Rotschauer Max Meyer der Ausgleich (36.). "Es war ein wahnsinniges Pokalspiel. Wir sind froh, dass wir eine Runde weiter sind", so Klingbeil. "Für unsere Gegner war es das Spiel des Jahres. Daher knieten sie sich voll rein." Die SG machte dem Favoriten das Leben schwer und ging zwischenzeitlich sogar in Führung. Kurz nach der Pause fiel das 2:1 (50.), das Marcel Becher zum 2:2 (55.) egalisierte, ehe dem Lößnitzer Henrik Jochmann in der 59. Minute per Strafstoß noch das 3:2 gelang.

Für den FCL ging es in der Pokalpartie nach Training und Testspielen erstmals scharf in dieser Saison. "Und dann gleich so eine umkämpfte Partie. Es war wie erwartet schwer", sagte Klingbeil. Wermutstropfen: Danny Troschke zog sich im Oberschenkel vermutlich eine Zerrung zu. Er fällt wohl erst mal aus. Cedric Graf trug eine Handverletzung davon. "Ich hoffe, dass er diese Woche zum Punktspielstart wieder fit ist."

Mäßig lief es derweil am Sonntag für die Landesklasse-Mannschaft des FC Concordia Schneeberg. Die Männer um Trainer Armin Oechsner zogen vor heimischer Kulisse im Dietz-Stadion gegen den TSV Chemnitz mit 1:2 (1:0) in den Kürzeren. In der ersten Halbzeit hatten die Bergstädter durch ein, wie Oechsner sagt, schön herausgespieltes Tor noch die Nase vorn. William Trültzsch erzielte in der 38. Minute das 1:0. "Vor der Pause hätten wir gut noch zwei Tore mehr schießen können. Es gab einen Pfostenschuss und einen Kopfball, den die Gegner mit viel Glück von der Linie kratzten", so Oechsner. Verloren ging die Partie aus seiner Sicht erst in den letzten zehn Minuten. Das 1:1 (84.) fiel aus einer harmlosen Situation heraus und der Siegtreffer (91.) in der Nachspielzeit - Torschütze war beide Male Michael Schwenke. Unter dem Strich sei das Pokal-Aus sehr schade, sagt Oechsner. "Aus den Fehlern müssen wir lernen und entsprechende Schlussfolgerungen ziehen."

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