Premiere endet im Jubel

Eurokegel: FCE gewinnt Heimspiel in junger Sportart

Aue.

Eine neue Billard-Disziplin hat den Sprung nach Aue geschafft: Eurokegel nennt sich das Spiel, dem nun auch die Mitglieder des FC Erzgebirge Aue im regulären Meisterschaftsbetrieb frönen. Zur Heimpremiere in der Oberliga empfingen die Veilchen jetzt das Team vom SVDresden Reick.

Gespielt wird diese junge Art des Billards auf Karambolage-Turniertischen und im Modus Mann gegen Mann. Dabei gilt es - ähnlich dem Kegelbillard - mit seinem Spielball den gegnerischen Spielball über Bande in die längs der Mittellinie aufgestellten Kegel zu spielen und diese umzuwerfen. Jeder hat bei einem erfolgreichen Versuch einen weiteren, um wieder einen Kegel zu Fall zu bringen und eine möglichst schwierige Position für den Gegner zu hinterlassen. Am Ende ist es also ein Mix aus Kegel, Karambolage und ein bisschen Snooker. Mit einer Niederlage gegen Müglitztal gestartet, wollten die Auer zuhause unbedingt einen Sieg einfahren. Im Einzel setzte sich Ralf Martin zweimal durch, doch die anderen Solos gingen verloren. So stand es vor der Schlussphase unentschieden. Es lag an Peter Kirst und Olaf Radoi, die Veilchen jubeln zu lassen - und beide lösten selbst knifflige Aufgaben. Vor allem Radoi erzielte immer wieder viele Punkte. Das 3:2 (898:860) war verdienter Lohn. Als nächstes geht es gegen den SV Leukersdorf, der in der Liga als Maß der Dinge gilt. (ane)

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