Quartett ist in der Pflicht

Am vierten Pokalwochenende innerhalb von fünf Wochen ist noch ein Altkreis-Trio im Rennen. Zudem holen die Landesklassefußballer des SV Tanne Thalheim ihr Auftaktpunktspiel nach.

Thalheim.

Gut die Hälfte der Altkreis-Fußballer haben am Wochenende spielfrei. Die anderen ruft die Pflicht, sei es im Erzgebirgs- oder im Kreisklassenpokal. Andererseits steht für die Landesklasse-Kicker des SV Tanne Thalheim das ursprünglich für den 14. August geplante Punktspiel gegen den TSV Ifa Chemnitz auf dem Plan.

Landesklasse, Nachholspiel

"Seitens der Ifa wurde damals die Partie verlegt. So bleiben wir jetzt wenigstens im Rhythmus", so SV-Tanne-Coach René Wendler, der die 0:1-Vorwochen-Niederlage im Derby möglichst vergessen machen möchte. "Ifa hat zum Auftakt 0:3 gegen Schneeberg verloren. Ich erwarte sie dennoch als eingespielte und spielstarke Truppe", so Wendler, der allerdings die Alarmglocke läutet, was das Personal betrifft. Die Zahl der einsatzbereiten Akteure sei auf 13 geschrumpft. "Als Offensivmotoren fehlen uns unter anderem Grasse, Kretzschmar und Nitzsche. Zudem sind die verletzungsbedingten Ausfälle meist langwierige Geschichten", äußert Wendler.

Erzgebirgspokal, Achtelfinale

Wie schon in der 1. Runde geht es für die drei Altkreis-Erzgebirgsligisten Jahnsdorf, Oelsnitz und Zwönitz gegen Teams aus dem Westerzgebirge und dies jeweils auswärts. Einen Vorgeschmack auf das am 18. September anstehende Punktspiel gegen den SV Bermsgrün gibt es für die Jahnsdorfer. "Nach der schwachen Leistung in der Vorwoche gegen Zschopautal erwarte ich eine 180-Grad-Wendung", so TSV-Trainer Carsten Kinas nach der "Klatsche zum richtigen Zeitpunkt".

Zum FSV Sosa geht es für den Oelsnitzer FC. "Wir wollen uns nach dem misslungenen Ligastart Selbstbewusstsein holen. Sosa wird ein ähnlich gutes Niveau haben wie Erstrundengegner Affalter. Wir sind also gewarnt", so OFC-Co-Trainer André Förster.

In Markersbach trifft der FSV Zwönitz auf den SV Mittweidatal. "Wir wollen zwar die Angeschlagenen schonen. Der Rest des Teams soll jedoch die Gelegenheit nutzen, sich weiter einzuspielen. Raschau wird aber wie Bernsbach nicht zu unterschätzen sein", so FSV-Mannschaftsleiter Frank Wabnitz.

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