Rückschlag für Gornsdorfer Elektroniker

Fußball, Kreisliga: TSV unterliegt Kellerkind Bockau mit 1:2 - Stollberger Reserve siegt, Zwönitz spielt remis

Gornsdorf.

Stück für Stück hatten sich die Spieler des TSV Gornsdorf nach dem missratenen Saisonstart aus der Abstiegszone herausgearbeitet. Doch nun gab es einen Rückschlag. Mit 1:2 zogen die Elektroniker (10.) beim SC Teutonia Bockau den Kürzeren. Das vorherige Schlusslicht, das sich dank des Sieges auf den vorletzten Platz verbesserte, war zuvor sechs Mal in Serie nicht als Sieger vom Feld gegangen. "Wir haben einen rabenschwarzen Tag erwischt", redete TSV-Trainer Frank Dost nicht lange um den heißen Brei. Die beiden Gegentore nach 27 und 39 Minuten, eingeleitet einmal über den Flügel sowie durch die Mitte, seien bereits zu diesem Zeitpunkt verdient gewesen. "Danach hätten die Bockauer auch noch nachlegen können", so Dost, der mit einem Rumpfkader und zwei Spielern aus der zweiten Mannschaft anreiste. "Aber das soll keine Entschuldigung für die schlechte Leistung sein." Vier Minuten vor Ultimo erzielte Patrick Hahn per Kopf nach einer Ecke noch den Anschlusstreffer - doch das war's.

Die zweite Mannschaft des FC Stollberg (7.), die in der Vorwoche in Gornsdorf noch das Nachsehen hatte, gewann derweil zuhause knapp, aber verdient, mit 1:0 gegen Schlusslicht Concordia Schneeberg II. Den goldenen Treffer erzielte Florian Nobis bereits nach 16 Minuten, er verwandelte in zentraler Position eine Eingabe von der rechten Seite. "Das hatte sich angebahnt. Er war zuletzt etwas hintendran, hat aber in der vergangenen Woche super trainiert", so Coach Ralph Oesterreich.

Der FSV Zwönitz schließlich kam zuhause gegen den Achten aus Schönheide nicht über ein 2:2-Unentschieden hinaus. Trainer Alexander Thost war dennoch voll des Lobes über den Auftritt seiner Truppe. "Das war unser bestes Saisonspiel. Schon zur Halbzeit hätten wir 5:0 führen müssen", sagte er. Stattdessen ging es mit 0:0 in die Kabinen. Im zweite Durchgang stellten Marcel Kutz (61.) und Niclas Littmann (82.) das Ergebnis auf 2:0. "Aber dann haben die Schönheider angefangen, richtig auszuteilen, so Thost, der sich ärgerte, dass die aus seiner Sicht rabiate Gangart auch noch zum Erfolg führte. "Aber wir haben uns da in der Abwehr auch dumm angestellt.

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