SG Erla-Crandorf/Pöhla behauptet Spitze bis zum Schluss

Auf den Fußballplätzen im Erzgebirge herrscht Sommerpause. Für "Freie Presse" Gelegenheit zu einem Saisonfazit - heute zur 1. Kreisklasse West.

Aue/Schwarzenberg.

Eine Menge Spannung ist diesmal in der 1. Fußball-Kreisklasse West geboten worden. Allerdings beschränkte sich diese Spannung zum Saisonende hin auf den Kampf zwischen der SG Erla-Crandorf/Pöhla und dem FC Schönheide um den Titel des Staffelmeisters und den Aufstieg in die Kreisliga sowie die Frage, ob es dem FSV Johanngeorgenstadt gelingen würde, dem Abstieg in die 2. Kreisklasse zu entrinnen.

Letztere Frage stand bereits zur Winterpause, und die tapferen Bergstädter, die fast durchgängig mit Personalproblemen zu kämpfen hatten, schafften es dank eines Endspurts tatsächlich, den Gang nach unten abzuwenden. Was die vorderen Plätze der Tabelle betraf, ja sogar den 1. Rang und damit den Aufstieg, konnte sich zum Jahreswechsel eigentlich mehr als die Hälfte aller Mannschaften in der Staffel noch Hoffnungen machen. Denn den FC Schönheide als Ersten des Klassements trennten vom LSV Blau-Weiß Langenberg als Neunten damals gerade einmal sieben Punkte.Doch in der zweiten Saisonhälfte sollte sich bestätigen, was sich in der ersten angedeutet hatte: Nur die SG Erla-Crandorf/Pöhla und der FC Schönheide verfügten über die nö-tige Konstanz. Wobei die SG einen Tick besser war. Den letztlich entscheidenden Boden büßten die Schönheider schon Ende März und im April ein, als sie erst in Grünstädtel verloren und dann zu Hause gegen Schlettau nur unentschieden spielten. Da setzte sich der Tabellenführer ein wenig ab, was ihm am Ende reichen sollte. Zumal wenig später in Lindenau noch ein Misserfolg der Schönheider folgte, die sich damit in der Hin- und in der Rückrunde je eine Niederlage mehr erlaubten als Erla-Crandorf/Pöhla. Auch in den direkten Duellen hatte die von Mario Weigel und Andreas Fink trainierte Elf insgesamt knapp die Nase vorn. Sie gewann daheim 3:1 und kam in Schönheide zu einem 2:2.

Die Hoffnungen aller anderen Teams, in den Kampf um den 1. Platz eingreifen zu können, lösten sich nach der Winterpause mehr oder weniger schnell in Luft auf. Den größten Sprung nach oben schaffte Schlettau von Rang 8 auf Platz 3. Genau den umgekehrten Weg nahm Bermsgrün II. Das zuvor punktlose Schlusslicht SG Bärenstein/Königswalde II sammelte zumindest noch zehn Zähler, stieg aber trotzdem gemeinsam mit dem FC Sehmatal ab.

Mit Abstand bester Torjäger der 1. Kreisklasse West war Robert Pfitzner. Der Stürmer der SG Erla-Crandorf/Pöhla erzielte 34 Treffer. Hinter ihm folgten der Schlettauer Ric Hofmann (24), der Schönheider Philipp Seifert (21), Andy Binder (20) von der SG Schwarzbach/Elterlein und Langenbergs Marcel Grimm (18).

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