Tannen wollen kein Aufbaugegner sein

Die Thalheimer Landesklasse-Kicker treffen im Derby auf einen angeschlagenen Gegner. In Stollberg will man trotz gutem Start nicht übermütig werden.

Thalheim/Stollberg.

Heimspielzeit für die beiden Mannschaften der Region in der Fußball-Landesklasse: Sowohl die Thalheimer Tannen als auch der FC Stollberg sind am Wochenende auf heimischem Geläuf gefordert.

Die Thalheimer (8. Platz/3 Punkte) können als Aufsteiger mit ihrer Ausbeute durchaus zufrieden sein. Doch noch immer herrscht Enttäuschung aufgrund des unnötigen 0:3 in der Vorwoche in Mühltroff. "Das war einfach unnötig", so Trainer René Wendler. Die Möglichkeit, diese Scharte auszuwetzen, bietet sich den Thalheimern schon am Samstag (15 Uhr) gegen die Schneeberger Concordia. "Das ist eine sehr erfahrene Truppe mit alten Hasen, die in den vergangenen Jahren immer eine gute Rolle in der Landesklasse gespielt hat", blickt Wendler auf den Kontrahenten, der aber nach zwei Spielen noch ohne Punkte und Tore das Tabellenende ziert. Geht es nach dem Tanne-Coach, bleibt zumindest das Punktekonto der Gäste auch nach dem dritten Spiel jungfräulich. "Wir wollen sicher nicht der Aufbaugegner sein", sagt Wendler. "Es ist ein Heimspiel für uns, wir haben gezeigt, dass wir Fußball spielen können." Verzichten muss er dabei auf Robert Nitzsche, der nicht zur Verfügung steht.

Noch etwas besser als die Thalheimer ist der FC Stollberg (4./4) aus den Startlöchern gekommen. Nach dem 4:4 in Meerane sammelten die Rot-Weißen mit dem 2:0 gegen den FSV Treuen die nächsten drei Zähler ein. Trainer Rico Knopf dämpft die Euphorie aber und mahnt mit Blick auf die vergangene Spielzeit zur Ruhe. "Da sind wir auch super gestartet und dann ging auf einmal nichts mehr", so der Stollberger Coach. Auch das jüngste Duell gegen Germania Chemnitz (7./3), das der FCS im November mit 0:3 verlor, fiel in diese Zeit. "Wir brauchen sicher noch zwei, drei Erfolge, um das entsprechende Selbstbewusstsein aufzubauen", so Knopf, der einen defensivstarken Gegner erwartet. "Sie werden hinten dicht stehen und auf Konter setzen", sagt der Stollberger, der beim letzten Duell gegeneinander noch selbst auf dem Platz stand.

Personell stünden lediglich hinter zwei Spielern Fragezeichen, ansonsten kann das Trainerduo Knopf und André Förster aus den Vollen schöpfen. Vielleicht auch wieder vor einer stattlichen Kulisse, denn gegen Treuen säumten rund 200 Zuschauer die Traversen des Glückauf-Sportparks. "Wir sind realistisch, da hat auch das Bombenwetter eine Rolle gespielt", sagt Knopf. "Aber wenn wir immer die 100 knacken, wäre das schön. Aber das hängt ja auch an uns und unserer Leistung."

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