Tannenberger Tischtennis-Talent triumphiert

Christian Franz ist die Titelverteidigung bei der 42. offenen Thumer Stadtmeisterschaft gelungen. Der besondere Reiz des Turniers lockte 80 Starter aus 30 Vereinen an.

Thum.

Voller Betrieb hat am Wochenende bei den 42. offenen Thumer Tischtennis-Stadtmeisterschaften an den sechs Platten in der Sporthalle an der Wiesenstraße geherrscht. Drei Viertel der insgesamt 80 Teilnehmer aus Sachsen und Thüringen schrieben sich für das B-Turnier ein. Den Titel bei den Aktiven bis zur 2. Bezirksliga sicherte sich der zweitjüngste Starter im Einzel.

Christian Franz gelang die Titelverteidigung mit einem 3:1 gegen Roman Gebhardt vom SV Stenn in einem hochklassigen Finale. Das Tannenberger Talent bot feinstes Tischtennis. Trotzdem blieb der 14-Jährige bescheiden:. "Ich lasse die Spiele auf mich zukommen, nur am Anfang war ich etwas aufgeregt." Die schwierigste Spiel hatte er gegen Nicole Uhlemann zu meistern. "Bei dem 3:2 ging es ganz knapp zu." Im Doppel sicherten sich Limbach und Ansorg aus Taucha mit gutem Offensivspiel Gold. Bronze ging wie im Vorjahr an das Thumer Duo Richter und Köhler.

Den Reiz der Stadtmeisterschaft macht allerdings auch aus, dass sich unter den Startern wieder etliche "Originale" tummelten. Etwa Gerd Mederer vom TSV Schlettau. "Es macht einfach riesigen Spaß", sagte der 53-Jährige. "Das Highlight war für mich, dass ich als Bezirksklassespieler gehalten wurde. Das ehrt mich", so der Schlettauer, der sonst in der 2. Kreisklasse spielt.

Ein weiteres "Original": Günter Fuhrig. Der Senior aus Auerhammer war mit 77 Jahren der älteste Spieler. Er gehört zu den Stammgästen in Thum. Ebenso wie Andreas Loll vom TSV Burkhardtsdorf. Sein Markenzeichen ist ein mitgebrachter Klappstuhl. "Eigentlich hatte ich mit dem Tischtennis aufgehört, aber ich kann einfach nicht anders. Seit vergangenem Dezember spiele ich wieder aktiv", sagte der gebürtige 56-jährige Amtsberger. Auch für ihn zählt die Thumer Stadtmeisterschaft seit Jahrzehnten zur Kultveranstaltung.

Und auch die Damen waren diesmal mit vier Starterinnen vertreten. Einzige Nichtaktive, die sich unter die Männerschar mischte, war Nicole Ossenkopp aus Chemnitz. Für sie und viele andere zählte bei der Stadtmeisterschaft aber vor allem eins: der Spaßfaktor.

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