Trainer gibt Einstand gegen das Schlusslicht

Handball, 2. Bundesliga: EHV Aue bestreitet Kellerduell in Rostock

Rostock.

Bereits heute Mittag macht sich der Handball-Zweitligist EHV Aue auf gen Ostsee, auch wenn das Kellerduell mit dem HC Empor Rostock erst morgen, 16.30 Uhr beginnt. Das Team übernachtet nahe Bad Doberan, wo es heute Abend ein Abschlusstraining gibt. In die-ser Einheit will der nach Maik Handschkes Beurlaubung vom Co-Trainer zum Chefcoach beförderte Stephan Swat letzte Weichen stellen, um beim Schlusslicht tatsächlich zwei Punkte mitzunehmen.

"Die vergangene Woche war sehr intensiv", gesteht Swat, der in Rostock Michael Hilbig als Co-Trainer an seiner Seite hat. Jener gehört sonst zum Trainerteam des EHV II, hilft aber nun ebenfalls beim Zweitligisten. Natürlich sei die Anspannung groß, schließlich habe er jetzt ganz andere Aufgaben. "Bisher war ich Berater. Nun muss ich entscheiden", erklärt Swat, für den es übrigens nicht der erste Einsatz als Chef an der Linie ist. "Ich habe Maik Nowak schon mal vertreten, als der gesperrt war."

Der neue EHV-Trainer hofft, dass er die Mannschaft gut auf den HC Empor eingestellt hat. Auf einen Gegner mit einer sehr aggressiven Abwehr. Die Rostocker sind zwar Tabellenletzte und konnten in dieser Saison erst zweimal gewinnen. "Aber spielerisch machen sie es gar nicht so schlecht. Sie lassen den Ball gut laufen", findet Swat. Die Ostseestädter hatten sich Mitte November von Trainer Robert Teichert getrennt und mit Hans-Georg Jaunich einen ehemaligen Rostocker Spieler als Coach geholt. Der 65-Jährige war 1980 in Moskau mit der DDR-Nationalmannschaft sogar Olympiasieger geworden. Zähler gab es für Empor seit dem Trainerwechsel noch nicht.

Swat wünscht sich natürlich einen besseren Einstand: "Es ist für uns ein enorm wichtiges Spiel. Die zwei Punkte müssen her." Personell sieht es nach einigen Problemen unter der Woche gut aus. Bis auf Janar Mägi, der aber trotz Rückenproblemen mitfährt, sind alle fit.

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