Trainer sieht noch Potenzial

Auch am kommenden Wochenende testen die Fußballer der Region fleißig. Auch der SV Blau-Weiß Deutschneudorf ist mitten in der Vorbereitung auf die Rückrunde.

Deutschneudorf.

Ein Top-Start mit drei Siegen aus den ersten drei Partien, danach aber ein stetes Auf und Ab. Die Hinrunde des SV Blau-Weiß Deutschneudorf lief nicht ganz nach den Vorstellungen der Verantwortlichen.

Denn die Elf von Trainer Olaf Mehnert galt bei vielen als Geheimfavorit auf den Meistertitel, auch weil sich vier Neuzugänge aus Olbernhau im Sommer vorstellten. "Aber die müssen auch erst mal in die Mannschaft integriert werden", so Mehnert. Zudem plagte sich der Aufsteiger in der Hinrunde mit Verletzungspech herum. "Uns fehlen zwei Stammspieler langfristig", sagt er. Mehnert weiß aber auch, dass seine Mannschaft ihr Leistungsvermögen "nicht komplett ausgeschöpft" hat, wie er erklärt. "Wir haben noch Potenzial nach oben."

Die größte Baustelle sieht der Deutschneudorfer Trainer in der Defensive - mit 33 Gegentreffern die drittschlechteste der Liga. "Es bringt uns nichts, wenn wir zwar drei Tore schießen, dafür aber fünf bekommen. Das Hauptaugenmerk liegt daher auf der Defensivarbeit", sagt Mehnert. "Wenn es uns gelingt, dort Stabilität reinzubringen, bin ich optimistisch, dass wir am Ende im gesicherten Mittelfeld landen." Zum Start selbst gehe es aber erst einmal darum, möglichst viele Punkte zwischen sich und die Abstiegszone zu bringen. "Die ersten Spiele werden richtungsweisend." Ob die Defensive sicherer geworden ist, wird Mehnert im ersten Testspiel gegen Rabenstein II am Samstag sehen.

Auch die Erzgebirgsligisten aus Drebach/Falkenbach (gegen Motor Zschopau), Gelenau (gegen Königswalde) und Großrückerswalde, die in Flöha testen, sind am Wochenende im Einsatz.


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