Trainer warnt vor Schlendrian

In der zweiten Runde des Sachsenpokals müssen die Zwönitzer Sachsenliga-Handballer beim Verbandsligisten Chemnitz-Rottluff antreten. Der Liga-Start verzögert sich indes.

Zwönitz.

Die Handball-WM zieht derzeit alle Fans der Sportart in ihren Bann. Der Ligabetrieb pausiert - auch in der Sachsenliga, in der der Zwönitzer HSV als höchstklassig spielendes Team des Altkreises derzeit auf Platz 8 steht.

Doch die Erzgebirger sind trotzdem auf dem Parkett gefordert - und zwar im Pokal. Am Sonntag steht ab 16 Uhr das Zweitrundenduell beim SSV Chemnitz-Rottluff auf dem Programm.

Der Zweitplatzierte der Verbandsligastaffel West - die Chemnitzer spielen somit eine Liga tiefer als die die Zwönitzer - ist für die Gäste ein ernstzunehmender Gegner. Vor der vorletzten Saison aufgestiegen, thronten die Rottluffer in dieser Spielzeit bis Mitte November an der Tabellenspitze und wiesen dabei eine weiße Weste auf. Zum Abschluss der Hinserie setzte es dann aber drei Niederlagen in Serie - die letzte bei der HSG Sachsenring sorgte schließlich dafür, dass die Chemnitzer "nur" als Zweiter hinter Plauen-Oberlosa II in die Weihnachtspause gingen. Die vier Duelle gegen Zwönitz gingen allesamt zugunsten der Erzgebirger aus. "Aber der SSV scheint in der laufenden Serie an Spielstärke zugelegt zu haben", warnt Vereinschef Ralf Beckmann. Sein Team, das in der ersten Runde Ende August 2018 Verbandsligist Niederau auswärts mit 28:23 schlug, ist dennoch Favorit. "Wenn wir unsere Leistungsmöglichkeiten auf die Platte bringen, sollte ein Erfolg und damit der Einzug ins Viertelfinale des Sachsenpokals möglich sein", so Beckmann.

In der Liga müssen sich die Zwönitzer indes noch länger als geplant gedulden. Wenn es am letzten Januarwochenende weitergeht, dann schauen die Erzgebirger nur zu. Grund: Der HVH Kamenz, Auftaktgegner des HSV, hat seiner Mannschaft aus dem Ligabetrieb zurückgezogen. Die Ostsachsen waren Tabellenletzter, hatten noch keinen Punkt geholt und stehen nun als Absteiger fest. Für die Zwönitzer, die sich selbst mitten im Abstiegskampf befinden, bedeutet das zumindest ein bisschen Entspannung. Vereinschef Beckmann ist aber auch grundsätzlich guter Dinge. "Wir sind besser in die Saison gestartet als erwartet. Außerdem besitzen wir einen ausgeglichenen Kader, in dem jeder Spieler die Mannschaft verstärken kann", sagt er. Zudem werde die Rückrunde gegenüber der Hinserie möglicherweise etwas einfacher. Sein Team empfange die auf dem Papier leichteren Gegner zuhause. Ligaauftakt für die Zwönitzer Handballer ist nun am 3. Februar bei der HSG Neudorf/Döbeln, die mit zwei Punkten weniger zwei Plätze hinter den Erzgebirgern steht. Das Hinspiel gewann Zwönitz mit 32:26. (mit wend)

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