Vereine plädieren geschlossen für Ligastart

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Ringen: Videoberatung ergibt Bereitschaft für neue Mannschaftssaison

Werdau.

Geht es nach den Wünschen der Vereine, dann starten die mitteldeutschen und sächsischen Ringerligen im September erneut. Dies ist das Ergebnis einer Videoberatung, die der zuständige Referent Henning Tröger jetzt organisiert hat. "Ausnahmslos alle Vereine haben zugesagt, ihre Mannschaften an den Start zu schicken", betonte der Werdauer dabei eingangs.

Ende Januar war die Meldefrist für die Vertretungen aus den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen abgelaufen. Das für den Referenten positive Resultat der Abfrage ließ ihn zu der Erkenntnis gelangen, "dass wir nun die Saison so vorbereiten, als würden wir im September beginnen". Sollte dies so sein, dann stehen die Wettbewerbe in der Regionalliga Mitteldeutschland dennoch unter mehr Spannung als zuletzt. Denn der Deutsche Ringer-Bund will die 2. Bundesliga wieder etablieren, obwohl er diese nach der Saison 2016 ausradiert hatte. Wie dem auch sei, die Ringkämpfer sind guter Dinge, wenngleich in den Bundesländern unterschiedliche Regularien herrschen. "Wir dürfen mit Nachwuchskadern trainieren, dafür die Männer nicht. Und unsere Wettkampfhalle ist jetzt ein Impf- zentrum", sagte Jörn Schröter aus Luckenwalde. "Bei uns hingegen können nur Bundeskader am Stützpunkt Leipzig auf die Matten", sagte hingegen Joachim Kühn zu den Verhältnissen im Freistaat Sachsen. Nur zwei Beispiele, die zeigen, wie kompliziert die Lage derzeit ist.

Nichtsdestotrotz läuft es darauf hinaus, eine Regionalliga mit acht Mannschaften sowie eine Landesliga mit zehn Vertretungen zu bilden. Für letztere war die überwiegende Mehrheit, so auch die Vertreter aus Gelenau, Thalheim und Lugau. Sie plädieren dabei für eine Lösung mit zwei Staffeln und anschließenden Überkreuzvergleichen. In der Regionalliga mit Teams aus Thalheim, Gelenau, Luckenwalde, Berlin, Pausa, Potsdam, Frankfurt und Leipzig soll es das normale System mit Heim- und Auswärtsduellen geben, sodass 14 Kampftage zustande kämen.

Bereits vergangenen Herbst hatten die Ringer Mannschaftsmeisterschaften gestartet und mit umfangreichen Hygienekonzepten unterfüttert. Dennoch musste nach zwei Runden ein Schlussstrich gezogen werden. Dass es ihnen aber ernst ist, dafür steht exemplarisch wohl die Stimme des Gelenauer Vorsitzenden Jens Fischer: "Wir machen alles mit, was wir stemmen können."

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