Verfolgerduell bietet enorme Spannung

Bis zuletzt stand das Spiel gegen Schneeberg auf der Kippe. Dennoch durften die Landesklasse-Kicker aus Marienberg am Ende jubeln, was nach Ansicht ihres Trainers gerecht war.

Marienberg.

In der Fußball-Landesklasse West bleibt der FSV Motor Marienberg der ärgste Verfolger von Spitzenreiter VfB Empor Glauchau. Während der Liga-Primus daheim gegen Mühltroff (13.) beim 5:1 einen relativ entspannten Sonntagnachmittag erlebte, ging es in Marienberg wesentlich spannender zu. Kein Wunder, empfing doch der Tabellenzweite mit dem FC Concordia Schneeberg (4.) einen weiteren Vertreter aus der Spitzengruppe. Punktgleich in die Partie gegangen, haben die Marienberger durch ihren 2:1-Erfolg weiterhin nur einen Zähler Rückstand auf Glauchau.

Statt die Platzierung hervorzuheben, freute sich Ronny Rother lieber über den fünften Liga-Sieg in Folge. "Die Tabelle ist erst einmal egal. Wichtig ist die Leistung, die wir auf dem Platz abliefern", sagt der Motor-Trainer, der genau damit zufrieden war. Gleichzeitig zollte er aber auch dem Gegner Respekt: "Beide Mannschaften haben eine gute Leistung abgeliefert." Für die Hausherren setzte Dirk Ruttloff das erste Achtungszeichen, als er - perfekt bedient durch einen Chipball von Pierre Bauer hinter die Abwehr - früh mit sattem Schuss das 1:0 besorgte (4.). Doch auch die Schneeberger hatten ihre Chancen - vor allem Franco Stopp und Tim Martin konnten sich immer wieder in Szene setzen. Letzterer war es dann auch, der mit einer Einzelleistung von der rechten Seite zum 1:1 traf (35.).

Weil Rother kurz vor der Pause schon grübelte, wie er zur Halbzeit umstellen könnte, bekam der Trainer das 2:1 gar nicht richtig mit. Aus dem Gewühl heraus drückte Julian Schröter den Ball zur erneuten Führung über die Linie, sodass die Gastgeber letztlich doch mit gleicher Auf- und Einstellung auf den Rasen zurückkehrten. Zwölf Minuten später folgte dann aber doch ein Doppelwechsel. Neben dem frischen Abwehrspieler Pascal Hofmann sollte selbst der etatmäßige Stürmer Kai Hamann, diesmal ins Mittelfeld beordert, laut Rother viel mit nach hinten arbeiten. "Wir wollten den Schwung aus dem Schneeberger Flügelspiel nehmen", erklärt der Coach, der sein Vorhaben auch in die Tat umsetzten konnte. Trotz aller Bemühungen und vieler langer Bälle blieb den Gästen die ganz große Chance zum Ausgleich verwehrt.

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