VfB verzweifelt an Abwehr

Die Fußballer aus Annaberg haben sich in der Landesklasse ideenlos gezeigt. Gelenau punktet daheim im Abstiegskampf.

Annaberg-Buchholz.

Der VfB Annaberg hat beim 0:2 gegen Germania Chemnitz eines seiner schlechtesten Heimspiele in der Fußball-Landesklasse abgeliefert. Der BSV Gelenau holte zumindest ein 1:1-Unentschieden.

VfB Annaberg - Germania Chemnitz 0:2 (0:1) Ohne eine zündende Idee ist es gestern den Annaberger Fußballern nicht gelungen, den Abwehrriegel von Germania Chemnitz zu knacken. Die Chemnitzer haben in neun Spielen nur vier Gegentore kassiert und zeigten sich gestern - zum Leidwesen der Annaberger - auch offensivfreudig. "Wir haben eines unserer schlechtesten Heimspiele abgeliefert", sagte VfB-Trainer Ingo Klöpping. Er habe so gut wie keine Chancen seines Teams gesehen. Auch der Einsatz und der Spielwitz seiner Elf ließen zu wünschen übrig. Klöpping: "Entweder waren wir zu schlecht oder Chemnitz war zu gut. Man kann es drehen wie man will." Mit dem 0:1 durch Erik Schwinge fiel in der 34. Minute die Vorentscheidung. "Uns war allen klar, dass die Aufgabe gegen dieses Abwehrbollwerk damit fast unlösbar war." Das 0:2 kurz vor Abpfiff sei nach einem Ballverlust nur noch Formsache für Germania gewesen.

VfB Annaberg: Offenderlein; C. Meyer, Weichert, Schule, Thiel, Gerlach (63. Groschopp), Freund (63. Meyer), Haase, Halm, Wagner (85. Klemm), Reichelt; Tore: 0:1 Schwinge (34.), 0:2 Fiedler (88.); SR: Schiepe (Chemnitz); Z: 65 BSV Gelenau - Merkur Oelsnitz 1:1 (0:0): Vor der Partie hätte Gelenaus Trainer Thomas Kersten ein Angebot für einen Punkt sofort unterschrieben. Nach dem 1:1 seiner Kicker im Heimspiel gegen Merkur Oelsnitz haderte er angesichts des Spielverlaufes aber mit dem Unentschieden. "Erst bekommen wir eine Rote Karte, haben dann das Glück, trotz Unterzahl in Führung zu gehen und bekommen kurz vorm Ende doch noch einen Elfer gegen uns gepfiffen", so Kersten. Dabei hätten die Gäste aus dem Vogtland gar nicht richtig gewusst, wie sie die Überzahl ausnutzen sollen. "Bitter, dass mit Toni Barth, nach der Sperre von Dirk Viererbe nun gleich der nächste aussetzen muss", sagte der Trainer. Aber auch wenn das Spiel unglücklich verlaufen sei, habe er eine Aufwärtstendenz im Team bemerkt und lobte, dass die Abwehr sich insgesamt gefestigt zeigte. eli

BSV Gelenau: Kaiser; Loos, Messig, Barth (65./Rote Karte), P. Kolditz, Hatit (85. Apfelstädt), L. Kolditz (87. Morgenstern), Singer, Blohm, Szauties, Kopitzke; Tore: 1:0 Messig (74.), 1:1 Röhling (79./ST); SR: Sadowski (Zwickau); Z: 62

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