Vor Aufsteigerinnen liegt gleich dicker Brocken

Nach den Männern aus Aue und aus Zwönitz sind nun auch die Frauen des SV Schneeberg in der Handball-Sachsenliga gefordert. Und zwar in einem Erzgebirgsderby.

Aue/Schwarzenberg/Zwönitz.

An diesem Wochenende beginnt für die Frauen des SV Schneeberg das Abenteuer Handball-Sachsenliga. Nach einer Wahnsinnssaison, an deren Ende sie ohne Punktverlust den Aufstieg in die höchste Spielklasse des Freistaats schafften, lautet die spannende Frage nun, wie sich die Schützlinge von Sascha Thieme auf dieser "Etage" schlagen.

Der erste Kontrahent ist dann auch gleich eine echte Herausforderung. Denn die Schneebergerinnen müssen heute, 17.30 Uhr zu einem Erzgebirgsderby beim HSV Marienberg ran. Die Gastgeberinnen hatten zuletzt immerhin Rang 3 belegt. Da erhalten die SVS-Damen sofort einen wichtigen Anhaltspunkt, wo sie in der für sie neuen Liga stehen. Ausgetragen wird die Partie in der Sporthalle Am Goldkindstein. (kjr)

Mit 4:0 Zählern haben die Sachsenliga-Männer des EHV Aue II einen Saisonauftakt nach Maß hingelegt. Aber die Erfolgsserie soll natürlich noch nicht zu Ende sein. Vielmehr will das Auer Juniorteam morgen ab 17 Uhr in Ostsachsen bei der SG Cunewalde/Sohland den dritten Sieg einfahren. Die als heimstark geltenden Gastgeber haben bisher erst ein Spiel absolviert. In diesem unterlagen sie auswärts dem LHV Hoyerswerda 22:25. In den Reihen der EHV-Reserve sind im Verlauf der zurückliegenden Trainingswoche viel Zeit und Arbeit in ein zweites Abwehrsystem investiert worden, um noch flexibler agieren zu können. (kiw)

Die Männer des Zwönitzer HSV treffen heute ab 16 Uhr in ihrer zweiten Saisonheimpartie auf die HSG Neudorf/Döbeln. Zuletzt standen sich beide Teams in der Spielzeit 2015/2016 gegenüber. Damals verlor der HSV zu Hause sehr unglücklich 27:29. Allerdings hat sich seither personell bei den Erzgebirgern einiges verändert, und sie gehen mit guten Chancen aufs Parkett, sich mit der Unterstützung der Fans im Rücken diesmal durchzusetzen. Dennoch sind die erfahrenen Gäste als Vierte der vergangenen Saison in der Favoritenrolle. Die Zwönitzer wiederum werden versuchen, den Gegner mit Tempohandball zu Fehlern zu zwingen. Nach dem Auswärtssieg gegen den seit vielen Jahren in der Sachsenliga etablierten HVH Kamenz können die Erzgebirger selbstbewusst auflaufen.

Zuvor erwarten ab 14 Uhr in der Verbandsliga die Frauen des Zwönitzer HSV den Leipziger SV Südwest. Die Messestädterinnen waren in der abgelaufenen Meisterschaft Achte. Mit dem Kantersieg gegen Waldheim und dem nur knapp verlorenen Spiel beim HV Chemnitz III gelang den Erzgebirgerinnen als Aufsteigerinnen ein recht guter Einstand. Nun sind sie heiß auf den zweiten Heimerfolg. Damit dieser gelingt, müssen alle im jungen HSV-Team wieder ihr komplettes Leistungsvermögen abrufen. (bral)

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