Vor vollen Rängen am Podest vorbei

Der Auftakt ins Jahr 2017 ist Marcel Teucher und Felix Bräuer nicht ganz geglückt. Im Steinfeld gab's das Erwachen.

Wiesa.

Volles Haus in der ausverkauften Sachsenarena von Riesa, wenig Glück für die Erzgebirger des Superendurosports. Denn in der nationalen Klasse innerhalb des Weltmeisterschaftsspektakels lief es nur in der Qualifikation gut: "Ich habe eine starke Runde hinbekommen und mich als Sechster für die erste Startreihe qualifiziert. Dies war mein bisher bestes Trainingsergebnis", bilanzierte Felix Bräuer. Für den Wiesaer Marcel Teucher lief es mit Rang 3 noch besser: "Ich konnte mich direkt für die Finalläufe am Abend qualifizieren. Die Strecke war sehr technisch mit wenig schnellen Abschnitten. Das kam mir entgegen."

Ähnlich gut lief es für Teucher im ersten Lauf, in Runde 2 übernahm er kurzzeitig gar die Führung. Dann wurde er von Robert Scharl überholt, der auch gewann. "Ich hatte dann ein enges Duell mit Mike Hartmann, setzte mich aber durch und holte Platz 2", sagte Teucher, der im zweiten Lauf im Steinfeld hängen blieb. "Da war ich plötzlich Vorletzter, konnte aber bis auf Rang 7 nach vorn fahren. Dies reichte in Addition der beiden Läufe leider nur für den vierten Platz. Ich hätte mir einen dritten Lauf gewünscht", kommentierte der Wiesaer das Geschehen. Trotzdem will er die positiven Seiten des Riesa-Wochenendes im Kopf behalten und sich nun auf die letzten beiden Läufe im März in Spanien und Frankreich vorbereiten.

Dies tut auch Felix Bräuer, obwohl er nicht so gern an die Sachsenarena denkt. Denn im ersten Lauf ereilte den Cunersdorfer ein technischer Defekt an der KTM, sodass er sein Leistungsvermögen nicht so zeigen konnte wie er es sich gewünscht hätte. Doch es geht auch für ihn weiter. (mit enis)

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