Wismut-Pokal bleibt vorerst im Plan

Aue.

Alle kämpfen um Beckenzeiten. "Das macht es für uns schwer, einen geregelten Trainingsbetrieb zu gewährleisten", sagt Philipp Epperlein von der Schwimmabteilung des FC Erzgebirge Aue. Sowohl Wasserrettung als Öffentlichkeit drängen nach der Schließpause in die Halle auf den Zeller Berg, für die aber eine begrenzte Nutzerzahl gilt. "Daher mussten wir einige Trainingszeiten streichen. Wir hoffen aber, dass sich im August und September alles wieder normalisiert", so Epperlein. Die große Angst: Dass in dieser Zeit Mitglieder wegbrechen, weil sie sich in Sachen Freizeitbeschäftigung anderweitig orientieren. "Aue ist eine von Sachsens größten Sportstädten. Da ist die Auswahl groß, allein mit Blick auf Fußball und Handball. Daher ist es derzeit eine knifflige Kiste für uns. Auch mit Blick auf Sponsoren, die ihr Engagement beenden könnten." Nach wie vor hoffen die Veilchen deshalb, ihren Wismut-Pokal austragen zu können. Dieser ist für den 19. und 20. September angesetzt. Die Abteilung zählt 190 Mitglieder, davon stehen 150 regulär im Training - vor allem Kinder und Jugendliche. "Derzeit trainiert maximal die Hälfte. Das muss sich rasch ändern", so Epperlein. (ane)

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