Wurf-Experten ragen heraus

Zwei Vereine der Region durften bei der U-16- Landesmeisterschaft Titel bejubeln. Vor allem die Weitenjäger unter den Leichtathleten zeigten sich in guter Form.

Gelenau.

Für die U-16-Leichtathleten hat die Landesmeisterschaft gegen Ende der Freiluftsaison noch einmal einen Höhepunkt dargestellt. Dabei konnten Vertreter der Region insgesamt sieben Titel erkämpfen. Neben dem LV 90 Erzgebirge war auch der SV 1870 Großolbersdorf mehrfach auf dem obersten Treppchen vertreten.

Schon das Hammerwerfen, das im Gegensatz zu den anderen Disziplinen nicht in Mittweida, sondern im Rahmen des Markkleeberger Sportfestes ausgetragen wurde, sorgte bei den Großolbersdorfern für Freude. Wie Patricia Beck (44,09 m) ließ auch deren Bruder Dennis (38,19 m) die gesamte Konkurrenz hinter sich. Das Gleiche gelang ihm auch tags darauf in Mittweida, wo der SV-1870-Starter die beste Weite mit dem Diskus erreichte (37,97 m).

Auch in den Reihen des LV 90 sorgten die Wurf-Experten für die besten Ergebnisse. Als Lieblingsgerät erwies sich dabei der Speer, denn damit wurden gleich vier Medaillen erkämpft. Svenja Hübner (W 15) gewann mit 38,74 Metern ebenso Gold wie Pia Wetzel (W 14), die auf 34,33 Meter kam. Hinter ihr wurde Lara Böhm "nur" Dritte. Die Gelenauerin durfte sich dafür im Kugelstoßen dank ihrer 12,28 Meter über den Sieg freuen. Und auch die anderen Mädels beließen es nicht bei einem Podestplatz. So gewann Pia Wetzel Bronze mit der Kugel, während Svenja Hübner im Hochsprung (1,60 m) sogar noch einen weiteren Titelgewinn feiern durfte. Als Meisterin im Dreisprung (11,08 m) und Dritte des Weitspringens (5,26 m) schaffte es auch Lennya Fuhrmann (W 15) zweimal aufs Podest.

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