Zschopauer Oldies glänzen am Netz

Die Tennisspieler der Erzgebirger haben zum ersten Mal in zwei Bezirksligen am Netz gestanden. Vor allem die Ü-40-Herren haben dabei überrascht.

Zschopau.

Obwohl die Saison im Sächsischen Tennisverband aufgrund der Sommerferien unterbrochen und im August fortgesetzt wird, werden die Herren des TSV Zschopau ihre Schläger nicht mehr für Punktspiele schwingen. Der Terminplan hat dafür gesorgt, dass die Meisterschaften in den Bezirksligen bereits abgeschlossen sind. Erstmals seit Bestehen der Abteilung im TSV haben die Zschopauer nach dem Aufstieg der Ü-50-Herren im vergangenen Jahr zwei Bezirksligamannschaften an den Start gebracht. "Da es uns im Verein an Nachwuchs mangelt, haben wir auf eine zusätzliche Aktivenmannschaft verzichtet und das Hauptaugenmerk auf den Klassenerhalt der beiden Ligateams in der AK 40 und AK 50 gelegt", so Tennis-Abteilungsleiter Gunter Loose.

Einen starken Eindruck hätten dabei die Akteure in der AK 40 hinterlassen. Mit vier Siegen und nur einer Niederlage, beim späteren Staffelsieger TC Burgstädt, belegte die Truppe Tabellenplatz 2. Mit einem Sieg gegen Burgstädt wäre für die Spieler Torsten Irmisch, Andreas Weickert, Heiko Schauer, Thomas Seifert und Jan Seitenglanz auch der Aufstieg in die Landesliga drin gewesen.

Für das AK-50-Quartett war als Aufsteiger in die Bezirksliga in dieser Saison der Klassenerhalt das klare Ziel. Bereits nach zwei Spieltagen bildete sich in der mit acht Mannschaften bestückten Meisterschaft eine Zweiklassengesellschaft heraus. "Rein von der Spielstärke und den Aufstellungsmöglichkeiten waren wir Mannschaften wie Lok Aue oder CTC Küchwald nicht gewachsen", gesteht Gunter Loose ein. Trotzdem erwischten die Zschopauer einen relativ guten Start. Nach der Niederlage gegen Aue folgten zwei Siege gegen den TC Altmittweida und den TC Marienberg. Damit war zumindest der theoretische Klassenerhalt gesichert. Nach drei aufeinander folgenden Niederlagen sollte im Abschlussmatch beim Absteiger TC Meerane noch ein Erfolg eingefahren werden, um Tabellenplatz 5 zu sichern. Doch das ging mit 1:5 in die Hose. Loose bilanziert: "Den eingesetzten Spielern um Kapitän und Oldie der Mannschaft Volker Merdes wurden hier ihre Grenzen gezeigt. In der kommenden Saison müssen unbedingt spielberechtigte Akteure aus der AK-40-Mannschaft nachrücken."

Trotzdem könne und müsse der der TSV mit der Sommersaison 2019 zufrieden sein. Dass die Spielerdecke rein aus Altersgründen immer dünner werde, sei für den Abteilungsleiter ein Anlass, über einen Zusammenschluss mit anderen Vereinen nachzudenken. (mit glo)

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