Zugang Kunz schießt Mildenau ein Runde weiter

Fußball, Erzgebirgspokal: VfB Annaberg wendet in Krumhermersdorf das Blatt - Geyer muss gegen Pockau passen

Annaberg-Buchholz.

Aus dem Trio im Erzgebirgspokal ist aus hiesiger Sicht ein Duo geworden. Während Mildenau und Annaberg ins Viertelfinale einzogen, schieden Geyers Fußballer gestern daheim aus.

SG Zschopau/Krumhermersdorf - VfB Annaberg 1:3 (1:0). Zwei grundverschiedene Halbzeiten gab's in Krumhermersdorf. Während zu Beginn Toni Wolf mit Superparaden einen höheren Rückstand als des 0:1 für den VfB verhinderte, drehten die Gäste nach einer Stunde den Spieß rum. Maßgeblich für den Sieg waren die zwei Feldverweise für die überreagierenden Gastgeber wegen wiederholten Foulspiels und ein wie so oft abgezockter Tommy Meyer. "Im Nachsetzen, vom Punkt und beim Kontern hat er verwandelt", sagte Trainer Jens Fuchs erfreut, denn er hatte seine Elf nicht in der Favoritenrolle gesehen.

Tore: 1:0 Desczyk (32.), 1:1, 1:2, 1:3 T. Meyer (60., 89. FE, 90.+1)

TSV Mildenau - Schwarzenberg 2:1 (1:0, 1:1) n. V. Ein dickes Achtungszeichen hat Kreisligist Mildenau gesetzt. Die Überraschung gelang den Grün-Weißen gegen die höherklassigen Gäste, weil sie selbst Gelb-Rot für Kapitän Morgenstern (90.) wegsteckten und in der Verlängerung durch ihren Zschopautaler Zugang Alex Kunz das zweite Mal trafen. Trainer Lothar Alter war zufrieden: "Wir standen noch dreimal frei vor dem Tor, Schwarzenberg hat dreimal die Latte getroffen. Meine Jungs haben super gekämpft."

Tore: 1:0 Kunz (30.), 1:1 Rumberger (78.), 2:1 Kunz (108.)

TSV Geyer - Pockau-L. 1:3 (1:1). Als "sehr unglücklich", bezeichnet Mario Müller-Mechsner das Aus für seine Elf. "Wir waren eindeutig besser. Beim 0:1 rutscht eine Flanke ab, dann fliegt Löwe wegen Meckern, danach schießen wir ein Eigentor und kassieren noch einen unberechtigten Elfer", so der Trainer. (mas)

Tore: 0:1 Steinert (37.), 1:1 Unglaube (38.), 1:2 Körner (86./ET), 1:3 Illgen (90./FE)

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