Zum Start zwei Siege und ein Kuchen

Die SG Niederlauterstein III hat zum Auftakt der Radball-Verbandsliga sechs Punkte geholt. Dabei wurde eine Geburtstagsfeier gleich in die Halle verlegt.

Niederlauterstein.

Zu seinem 41. Geburtstag hat sich der Radballer Falk Langer gemeinsam mit seinem Bruder Frank für die SG Niederlauterstein III in der Verbandsliga sechs Punkte gesichert. Den Kuchen bekam er von seiner Familie in die Halle geliefert, die zwei Siege aus vier Spielen zum Saisonauftakt musste sich der Feldspieler hart im Sattel erarbeiten. Da er beruflich oft fern der Heimat unterwegs ist, gab es in der der Saisonvorbereitung kaum Zeit um sich mit Torwart und Bruder Frank einzuspielen. "Ich denke unter diesem Gesichtspunkt können wir mit der Punkteausbeute und dem sechsten Tabellenrang ganz zufrieden sein", sagte Christian Langer, Vater der beiden Radballer und gleichzeitig Sektionsleiter in Niederlauterstein. Der Auftakt sei in etwa so verlaufen, wie er ihn sich vorgestellt habe.

Der Spieltag am Samstag begann mit der Partie gegen die TuS Ebersdorf. Eine Mannschaft die oft zwischen der Oberliga und der Verbandsliga pendelt. "Sie waren gleich der stärkste Gegner, und so uneingespielt wie meine Jungs noch waren, war eine Niederlage fast vorprogrammiert", so Christian Langer. Es lief nichts, die SG geriet früh in Rückstand und agierte eine Spur zu hektisch, was die Gäste prompt bestraften. Am Ende verlor Niederlauterstein 1:4.

Eine komplett andere Partie lieferten die Brüder im anschließenden Vergleich mit Fraureuth II. Das Heimteam ging bereits nach zwei Minuten in Führung und spielte mit dem Torvorsprung im Rücken überlegt hinten raus. Als die Spielzeit abgelaufen war, durfte sich das Geschwister-Duo über den 3:0-Endstand und als erstes kleines Geburtstagsgeschenk über die ersten drei Saisonpunkte freuen. "Dem Gesetz der Serie nach haben wir dann gegen Leipzig III wieder ziemlich alt ausgesehen, denn auch dort lief es schlecht für Frank und Falk", schilderte Christian Langer. Die beiden Radballer hätten vor allem Probleme, wenn sie in Rückstand geraten und eine konzentrierte Aufholjagd starten müssen. "Es ist halt immer eine zweischneidige Sache. Auch wenn du hinten liegst, kannst du wie auch beim Fußball nicht sofort die Defensive komplett auflösen." So gebe es immer die Gefahr ins offene Messer zu laufen. Die Spieler aus Leipzig behielten am Ende mit 3:1 die Oberhand.

Gegen Klaffenbach machten es die Gastgeber aber noch einmal spannend. Chancen und Ballbesitz waren relativ gleichmäßig verteilt und 20 Sekunden vor Schluss stand es 2:2. Feldspieler Falk Langer legte sich dann mit dem Siegtor zum 3:2 einen weiteren Erfolg auf den Geschenketisch und die ganze Familie jubelte. Die Mannschaft aus Ebersdorf führt mit 10 Punkten das Gesamtklassement an.

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