Zur Saisonhalbzeit auf Kurs

In der Sachsenliga dürfen sich die Tischtennisspielerinnen aus Sorgau über Rang 7 freuen. Auch bei einer Meisterschaft gab es Grund zum Jubeln.

Sorgau.

Ein Wechselbad der Gefühle haben die Tischtennisspielerinnen der SG Sorgau zum Abschluss der Hinrunde erlebt. Einer glasklaren Niederlage in Holzhausen (2.) folgte ein ähnlich einseitiges Spiel in Falkenau (6.). Diesmal hatten allerdings die Erzgebirgerinnen deutlich die Nase vorn, sodass der Aufsteiger als Tabellensiebenter der Sachsenliga mit 8:10 Punkten ins neue Jahr geht.

Beim TTC Holzhausen konnten in den Doppeln Debora Neuber und Celine Schellenberger für die SG punkten. In den Einzeln sprang allerdings nur noch ein weiterer Sieg von Debora Neuber heraus, sodass es am Ende 2:8 stand. "Mit Wut im Bauch wollten die Mädels dann unbedingt das letzte Spiel des Jahres gewinnen", berichtet Betreuer Ingolf Kaden. Dass in der zweiten Partie des Tages beim TSV 1888 Falkenau ein klarer 8:3-Erfolg gelingen würde, hatte dennoch niemand erwartet. Die Umstellung der Doppel hatte zur Folge, dass Mary-Ann Staffa mit Debora Neuber gewann. Emily Kaden und Celine Schellenberger mussten sich zwar als Duo geschlagen geben, trumpften dann aber in den Einzeln mit auf. Emily Kaden (3), Debora Neuber (2) sowie Mary-Ann Staffa und Celine Schellenberger sorgten für klare Verhältnisse. "Das Ziel, einen Nichtabstiegs- beziehungsweise Relegationsplatz zu belegen, ist vorerst erreicht", sagt Ingolf Kaden, der optimistisch in die Zukunft blickt: "Wenn in der Rückrunde noch mehr Konstanz dazu kommt, können wir ein weiteres Jahr für die Sachsenliga planen."

Selbstvertrauen konnten die SG-Damen am Sonntag auch bei der U-18-Landeseinzelmeisterschaft in Brandis tanken. Im Doppel gewannen Emily Kaden und Celine Schellenberger Bronze. Zudem schaffte Emily Kaden im Einzel den Sprung auf Platz 3, womit sie sich für die Mitteldeutsche Meisterschaft im Januar in Riestedt (Sachsen-Anhalt) qualifizierte. Debora Neuber gewann in der Vorrunde alle Partien, schied aber im Achtelfinale trotz starker Leistung nach 3:0-Führung noch mit 3:4 aus. Celine Schellenberger musste bereis nach der Vorrunde die Segel streichen. Sie verpasste nur hauchdünn Platz 2.

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