Zuschauer dürfen sich auf reichlich Schmuckstücke freuen

Der Wettbewerb um den Bockauer Bergpreis lockt morgen Oldtimerfans ins Laborantendorf. Aber nicht nur da sind die Fahrzeuge auf zwei und auf vier Rädern zu bewundern.

Bockau.

Mehr als 120 Meldungen haben bis zur Wochenmitte für den 13. Wettstreit um den Bockauer Bergpreis vorgelegen. Ein Beleg dafür, dass sich die Oldtimer-Veranstaltung, bei der es morgen in verschiedenen Klassen auf zwei und auf vier Rädern um Gleichmäßigkeit geht, wachsender Beliebtheit erfreut.

"Das macht uns natürlich stolz", sagt Gerd Zeeh. Der Taxi-Unternehmer gehört zur Interessengemeinschaft (IG) "Bockauer Bergpreis", die das Rennen nach einigen Jahren Pause 2012 wieder ins Leben rief - was von so manchem kritisch beäugt wurde. "Wir konnten die Skeptiker aber überzeugen und freuen uns jedes Jahr wieder auf dieses schöne Ereignis in unserem Ort." Wegen des Schulanfangs findet das Ganze diesmal eine Woche früher also sonst statt. Das Oldtimer-Spektakel lockt stolze Besitzer betagter Autos und Motorräder aus allen Teilen der Republik ins Erzgebirge. Aus Landau am Inn und Lauf an der Pegnitz ebenso wie aus Kohren-Sahlis. Zugelassen sind Fahrzeuge bis Baujahr 1983 oder älter, die eine Straßenzulassung haben.

Neben den beiden je 2,4 Kilometer langen Gleichmäßigkeitsprüfungen den steilen Jägerhaus-Stich hinauf, die für die Wertung entscheidend sind, gibt es einen Rundkurs in der Nähe von Kurpark und Backhaus Bad Schlema sowie Demons-trationsfahrten durch die Region. Die zweite Tour hat heuer ein neues Ziel. "Wildenthal können wir nicht wie sonst ansteuern. Wegen Straßensperrungen", so Zeeh. Dafür geht es über Schwarzenberg und Beierfeld auf den Spiegelwald, wo eine Rast für alle Teilnehmer möglich ist. "Wir hoffen, das kommt gut an. Sind aber guter Dinge", so Gerd Zeeh, der seit mehr als 50 Jahren fast täglich als Taxifahrer selbst hinter dem Steuer eines Autos sitzt.

Ebenfalls größer als sonst ist das Feld der historischen Rennmotor- räder, die in Bockau auf der Strecke gen Jägerhaus als Lückenfüller zwischen erster und zweiter Prüfung dienen. "Da haben wir viele Interessenten und hoffen, es übertreibt keiner", sagt Zeeh. Immerhin soll es eine Präsentation sein und kein Rennen. Das ganze Spektakel sichern etwa 30 Helfer ab. Dazu kommen Kameraden der Bad Schlemaer und der Bockauer Feuerwehr. "Für diese Unterstützung sind wir sehr dankbar." Viel Andrang erhoffe man sich nicht nur entlang der Prüfungsstrecke und am Rundkurs in Bad Schlema, sondern ebenso für den Nachmittag und den Abend. Denn im Fahrer- lager auf dem Gelände der Grundschule Bockau steigen 16 Uhr die Siegerehrung und danach ein geselliger Ausklang im Partyzelt, bei dem die Fußballer des SC Teutonia die Versorgung übernehmen.

Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt den Mitgliedern der IG im Anschluss nicht. Bereits zwei Wochen später, am 19. August, richten sie zum Wurzelfest das 6. Bockauer Traktortreffen aus - mit Schau, Korso, Gewichtschätzung und Ehrung des schönsten Modells.

Zeit- und Streckenplan: 9.45 Uhr Eröffnung. Ab 10 Uhr 1. Bergprüfung, danach Rundfahrt (40 km) via Sosa, Burkhardtsgrün und Zschorlau nach Bad Schlema - Rundkurs Parkplatz unterhalb des Kurparks - und weiter nach Aue und zurück nach Bockau. Ab 13.30 Uhr 2. Bergprüfung und danach Rundfahrt (50 km) via Schwarzenberg, Beierfeld, Grünhain, Spiegelwald, Aue, Lauter nach Bockau. 16 Uhr Siegerehrung und Ausklang.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.

    Lesen Sie auch
    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...