Zwei mit glatten 1000 Zählern

Kegeln: Erzgebirgsmeisterschaft wird nur durch bessere Abräumer entschieden

Königswalde.

Schwer getan haben sich die Keglerinnen im Finale um die Erzgebirgsmeisterschaft, doch spannend blieb es bis zur Punktgleichheit. Das hatte sich nach dem Vorlauf in der Ü 50 angebahnt, da alle acht Finalistinnen dicht beisammen lagen. Weil aber während des Endlaufs keine die 500er-Marke erreichte, blieb die große Wende aus.

Für das beste Einzelergebnis im Schlussgang sorgte Micaela Zeidler vom ESV Buchholz auf den anspruchsvollen Anlagen des SV Pöhlatal Königswalde. Sie erzielte 490 Kegel und schob sich damit in der Endabrechnung von Platz 6 auf 4 nach vorn. Die Medaillen jedoch machten die drei Vorlaufbesten unter sich aus, wobei sich bis zum letzten Wurf ein Krimi entwickelte. Den Titel sicherte sich Claudia Parthey vom KSV Treue Freundschaft Johanngeorgenstadt mit 1000 Holz vor der punktgleichen Überraschungszweiten Bärbel Scherret vom ESV Buchholz. Ausschlaggebend für den Sieg war die wesentlich bessere Bilanz bei den Abräumern, die 320:297 für Parthey ausfiel. Dritte wurde Elke Lerche vom Lößnitzer SV, die lediglich fünf Zähler weniger als die beiden Führenden zu Buche stehen hatte. Für den Altkreis Annaberg standen zudem noch Rita Jany aus Ehrenfriedersdorf sowie die Buchholzerinnen Kerstin Vorberg und Sonja Schlegel im Finale. (tj)


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