Zwönitz startet mit Kantersieg in Rückrunde

Fußball, Kreisliga: FSV siegt 5:1 gegen Erla - Jahnsdorfer kritisieren Schiri, Stollberg mit kuriosem Gegentor

Zwönitz.

Mit einem klaren Heimerfolg über den Tabellenvorletzten Erla-Crandorf sind die Fußballer des FSV Zwönitz in die Rückrunde der Kreisliga gestartet. Trainer Alexander Thost wollte das 5:1 allerdings nicht überbewerten, zumal drei der fünf Treffer erst in den letzten drei Minuten fielen. "Das war ein Arbeitssieg. Zwischendurch haben wir es ganz schön schleifen lassen", so Thost. Niclas Littmann hatte den FSV nach 16 Minuten in Führung gebracht. Die weiteren Zwönitzer Treffer erzielten erneut Littmann (87.), Eric Hemmann (59./90.+2) sowie Paul Schönichen (90.+3).

Auch der TSV Elektronik Gornsdorf ist siegreich in die Rückrunde gestartet. Mit dem 4:2-Heimsieg gegen Grünhain-Beierfeld war Trainer Frank Dost trotzdem nicht so richtig zufrieden. "Bei unserer spielerischen Überlegenheit hätten wir eigentlich noch mehr Treffer machen müssen", sagte er. Immerhin seien die vier Tore durch Philipp Kirsten (9./49.), David Haase (13.) und Michael Gläßer (38.) schön herausgespielt worden. In der Tabelle rückte Gornsdorf (6.) bis auf einen Punkt an Grünhain-Beierfeld (5.) heran, hat aber im Vergleich das deutlich bessere Torverhältnis.

Die anderen beiden Vertreter aus dem Altkreis Stollberg zogen hingegen den Kürzeren. So musste sich der Tabellenneunte aus Jahnsdorf beim Dritten Bockau mit 2:5 geschlagen geben. Die Art und Weise des Zustandekommens trieb TSV-Coach Carsten Kinas allerdings die Zornesröte ins Gesicht. "Die Leistung des Schiedsrichters spottete jeder Beschreibung", sagte er. So habe der Referee einen berechtigten Elfmeter für sein Team wieder zurückgenommen und den Gastgeber einen zugesprochen, der keiner gewesen sei. "Der Ball kam von hinten, den hat mein Spieler gar nicht gesehen." Am Ende habe man hinten aufmachen müssen, sich deshalb noch zwei Tore gefangen. "Aber ein Punkt war drin", so Kinas. Doppelter Torschütz für Jahnsdorf war Peter Thümer (29./84.)

Nichts zu holen gab es auch für die Reserve des FC Stollberg, die nach dem 0:2 beim SV Affalter (7.)auf Platz 10 abrutschte. Das Team von Silvio Tonne hielt im ersten Durchgang gut mit, ein Tor aus 40 Metern Entfernung brachte die Stollberger nach 55 Minuten auf die Verliererstraße. "Ohne Windunterstützung wäre der Ball nie im Leben reingegangen", sagte Tonne. (jüw)

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