Zwönitzer ergeben sich ihrem Schicksal

Handball, Sachsenliga: HSV-Männer verlieren 26:33 in Dresden

Zwönitz.

Im Vorjahr hatten die Sachsenliga-Handballer des Zwönitzer HSV beim Namensvetter aus Dresden noch knapp die Oberhand behalten. Diesmal sah es anders aus. Mit 26:33 unterlagen die Erzgebirger am Tag des Mauerfall-Jubiläums in der Elbmetropole und rutschten nach der vierten Niederlage in Folge auf den drittletzten Platz ab. "Das Ergebnis ist zu hoch ausgefallen, denn in den letzten Minuten haben wir uns mehr oder weniger unserem Schicksal ergeben", sagte Vereinschef Ralf Beckmann. Verdient sei der Erfolg für die Gastgeber aber allemal gewesen. "Sie hatten sehr flinke Füße im Deckungsverhalten und haben Abwehrlücken immer wieder ausgenutzt. Dadurch waren wir fast ständig unter Zugzwang", so Beckmann. Trainer Frank Riedel sah das ebenso. "Das, was wir gegen Dresden spielen wollten, haben wir nicht auf die Platte gebracht", sagt er.

Vor 50 aus dem Erzgebirge mitgereisten Fans konnten die Gäste im ersten Durchgang noch mithalten und gingen einmal, in der 26. Minute, sogar selbst in Führung (10:9). Doch gegen die Hausherren, die mit viel Aufwand verteidigten, versäumten sie es nachzulegen - so stand zur Halbzeit dennoch ein knapper 11:12-Rückstand zu Buche. Im zweiten Spielabschnitt kamen die Gastgeber besser aus den Startlöchern und setzten sich schnell auf 18:14 ab. Das war aber noch nicht die Vorentscheidung, den auch dank zweier von Dominik Treuter gehaltener Siebenmeter glichen die Zwönitzer in der 44. Minute wieder zum 18:18 aus. Weil sich immer wieder Unachtsamkeiten einschlichen - so versenkten die Dresdner mehrere Bälle erst im Nachfassen - gerieten die Erzgebirger danach aber allmählich auf die Verliererstraße. Spätestens nach dem 23:28 fünf Minuten vor Schluss waren die Messen gelesen und die HSV-Spieler mussten ohne Punkte die Heimreise antreten. Am kommenden Samstag empfangen die sie den punktgleichen HSV Weinböhla, (mit bral)

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