Zwönitzer schon gut in Schuss

Die Handballer des HSV haben auf heimischem Parkett den Pokal der Stadtverwaltung gewonnen. Nicht so gut lief es beim Frauenteam.

Zwönitz.

Rund einen Monat vor dem Punktspielauftakt sind die Sachsenliga-Handballer des Zwönitzer HSV bereits gut in Form. Beim Sparkassencup um den Pokal der Zwönitzer Stadtverwaltung hat sich das Team von Bill Hofmann am Wochenende den Turniersieg gesichert. Mit vier Zählern aus drei Partien und einer positiven Tordifferenz von neun Treffern hatten die Gastgeber am Ende knapp die Nase vorn vor der punktgleichen, aber drei Tore schlechteren zweiten Mannschaft des SV 04 Plauen-Oberlosa.

Dabei trafen die beiden am Ende bestplatzierten Teams gleich zu Beginn des Viererturniers aufeinander, wobei die Zwönitzer das Duell für sich entschieden. Es folgte ein deutlicher 26:17-Erfolg gegen den späteren Dritten Lok Leipzig-Mitte, dank dessen sich die Gastgeber zum Schluss sogar eine knappe 22:23-Niederlage gegen die HSG Rottluff/Lok Chemnitz leisten konnten. Gegen diesen Gegner bestreiten die Erzgebirger am 7. September ihr erstes Saisonspiel. Bill Hofmann, der nach der vergangenen Saison Frank Riedel als Trainer des HSV-Männer beerbte, zeigte sich hinterher hochzufrieden. "Das waren die ersten Testspiele, die wir in der vollen Besetzung absolviert haben. Das Ziel, was wir uns gesteckt haben, ist erreicht. Es haben sich alle positiv eingebracht", sagte er. Allerdings hätten sich auch die noch vorhandenen "Baustellen" gezeigt - so die Defensive. "Darauf sind wir in der Vorbereitung bisher noch nicht groß eingegangen. Das steht noch an", so Hofmann. Im Angriffsspiel habe sich sein Team hingegen schon gut gefunden.

Den in der Verbandsliga spielenden Frauen des Zwönitzer HSV blieb bei ihrem Turnier hingegen nur der vierte von fünf Plätzen. Schon zum Auftakt gingen die Gastgeberinnen mit 10:20 gegen den späteren Turniersieger Schneeberg baden. Nach einer weiteren, allerdings deutlich knapperen Niederlage gegen Plauen-Oberlosa II (15:16) war der Turniersieg bereits unerreichbar. Gegen Schlusslicht Glauchau-Meerane II setzten sich die Zwönitzerinnen danach zwar mit 14:10 durch, die erste Vertretung der Glauchauerinnen erwies sich danach aber ebenfalls eine Nummer zu groß - das Spiel endete 15:20. Trainer Sven Hartenstein, ebenfalls erst seit kurzem im Amt, nahm ob der Auftritte kein Blatt vor den Mund. "Wir waren im Angriff zu statisch, zu langsam und haben die Lücken nicht gefunden. In der Abwehr waren wir dagegen viel zu freundlich. Da müssen die Mädels einfach mehr zupacken", sagte er. Sein Fazit: "Es gibt noch sehr viel Arbeit."

Zum besten Spieler bei den Männern wurde Stefan Zahnow vom SV Lok Leipzig-Mitte gewählt, bester Torhüter wurde Tim Huyer von der HSG Rottluff/Lok Chemnitz. Bei den Frauen triumphierten die Schneebergerinnen doppelt. Beste Spielerin wurde Adriana Norr, beste Torfrau Linda Putzker.

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