Zwönitzer zünden jeweils gegen Ende der Halbzeit den Turbo

Mit einem souveränen 34:26 über den HV Böhlen ist den Handballern des Zwönitzer HSV in der Verbandsliga ein Einstand nach Maß gelungen.

Zwönitz.

Keine allzu große Hürde ist der Vorjahressiebente der Verbandsliga für die Handballer des Zwönitzer HSV gewesen. Im Heimspiel gegen den HV Böhlen behielten die Hausherren um Trainer Frank Riedel mit 34:26 (16:10) die Oberhand. Tommy Löbner markierte acht Treffer für die Gastgeber, die allerdings nicht in Bestbesetzung antreten konnten. Coach Riedel musste auf drei Akteure verzichten.

Nach anfänglichem Abtasten zog der HSV gegen Mitte der ersten Hälfte auf und davon und verfügte bereits zur Pause über ein beruhigendes Polster. "Nach der etwas verhaltenen Anfangsviertelstunde hat das heute insgesamt gut funktioniert. In der Schlussviertelstunde konnten wir dann noch einmal etwas für den personell-taktischen Bereich tun", bilanzierte Trainer Riedel.

Die Frage, wie sich Kreisläufer und Abwehrstratege Vaclav Kotesovec nach einjähriger Verletzungspause präsentieren würde, beantwortete sich schnell. Bereits das erste Anspiel nutzte der 29-jährige Tscheche zum 1:0, netzte insgesamt viermal ein. Auch in der Defensive standen die Zwönitzer kompakt. Böhlen wurde lediglich über die rechte Außenposition gefährlich. Einzig der schnelle Zug nach vorn nach Ballgewinn fehlte den Zwönitzern in den Anfangsminuten. Dazu wurden einige gute Einwurfmöglichkeiten vom prächtig aufgelegten Gästekeeper vereitelt. Nach dem 8:7 (17.) ging dann jedoch die Post ab. Der HSV nutzte nun seine technische Überlegenheit aus und zog überwiegend mit Kontern und über die "zweite Welle" bis zur Pause auf 16:10 davon.

Zwar gelang den Gästen nach Wiederanpfiff eine leichte Resultatsverbesserung. Dennoch sah es nicht so aus, als ob die Böhlener dem HSV noch einmal gefährlich werden könnten. Beim Stand von 22:18 zündeten die Hausherren erneut den Turbo und spielten die Tempogegenstöße konsequent aus. Beim 33:24 (57.) war der Ausgang der Partie längst geklärt. Ein möglicher zweistelliger Abstand wurde jedoch verpasst. Zwei gute Gelegenheiten ließen die Gastgeber aus.

Zwönitz Kerner, Hannawald; Viehweger (1), Brecko (4), Franke, Maurer (3), Schmidt (5/2), Hartenstein (5), Langer (2), Becher (2), Löbner (8), Kotesovec (4); Siebenmeter: Zwönitz 2/3; Böhlen 6/8; Zwei-Minuten-Strafen: 1:2

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