Angriffe der HSG nicht effektiv genug

Im Spitzenspiel der Handball-Bezirksliga zogen die Frauen aus Langenhessen/Crimmitschau in eigener Halle mit 24:28 (12:16) den Kürzeren.

Langenhessen.

Ulrike Heinrich und ihr Team der HSG Langenhessen/Crimmitschau müssen in Richtung Tabellenspitze einen neuen Anlauf starten. Durch die Heimniederlage gegen Fortschritt Lichtenstein ist das Team von Trainer Jörg Erler erst einmal aus den Medaillenrängen herausgefallen. "Wir haben die erste Halbzeit klar verschlafen und zudem bei der Chancenverwertung nicht unbedingt gut ausgesehen", zog der Übungsleiter nach der Partie im Langenhessener Koberbachcentrum nach dem Schlusspfiff eher ein ernüchterndes Fazit. Die Gäste aus Lichtenstein konnten sich von Anfang an leichte Vorteile erarbeiten. Besonders mit Sarah Bertram hatte die HSG so ihre Mühe, trotz einer zeitweisen offensiven Deckung blieb die Torjägerin selbst aus der zweiten Reihe gefährlich. Im Spiel nach vorn stellte sich sehr bald das Manko der Langenhessenerinnen heraus. Speziell über die Außenpositionen gelang fast gar nichts. "Wir hatten diese Angriffsvariante letzte Woche im Training einstudiert, wo es noch gut funktionierte", sagte Erler, der auch mit personellen Veränderungen auf diesen Positionen keine Besserung schaffte. Lichtenstein ging mit vier Toren Vorsprung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel kämpften sich die Gastgeberinnen aber zurück ins Spiel. Zwischen der 40. und 50. Minute präsentierte die HSG eine nahezu optimale Deckungsarbeit und machte mit schnellen Gegenstößen den Rückstand wett. Zehn Minuten vor dem Ende stand es 22:22. Doch in der verbleibenden Zeit sollte der Langenhessener Spielfaden wieder reißen. Dadurch erarbeitete sich Lichtenstein in der Schlussphase erneut einen Zwei-Tore-Vorsprung, der die Vorentscheidung bringen sollte. Die HSG setzte alles auf eine Karte, spielte mit offensivem Deckungsverband und wurde noch zweimal kalt erwischt. "Unter dem Strich haben wir eine verdiente Niederlage kassiert", sagte Erler, dessen Mannschaft am kommenden Wochenende in Annaberg-Buchholz den verlorenen Boden wieder gutmachen will.

HSG: Berschick, Kolbe; Preussler (3), Ernst (1), Heinrich (8), Stachula (5), Heckel, Fritsch (3), Sander (2), König (1), Schade, Vogel (1).

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