Kräftemessen der sächsischen U-14-Elite

Zum ersten Mal ist das Sportzentrum Stangendorf Austragungsort von Landesmeisterschaften des Leichtathletikverbandes Sachsen gewesen. Es war eine gelungene Premiere.

Stangendorf.

229 Athleten der Jugend U 14 aus 56 Vereinen haben am Sonnabend ihre Besten in Stangendorf ermittelt. Hervorragend präparierte Anlagen, hochmotivierte Kampfrichter, Wettkampforganisatoren und Helfer sorgten dafür, dass das Kräftemessen für die Zwölf- und 13-Jährigen auch dem Wettkampfhöhepunkt des Jahres entsprach.

36 Wettbewerbe in elf Disziplinen und ein straffer Zeitplan ließen keine Langeweile für die zahlreichen Zuschauer aufkommen. Die Leistungen der jungen Athleten konnten sich sehen lassen: Jonathan Reinalter (SG Weixdorf) sprintete in 9,61 s über die 75 m der M 13 und sprang 5,29 m weit - zweimal Gold. Joline Lange (TSV Einheit Grimma) stieß die 3-Kilo-Kugel auf 10,59 m und sicherte sich neben dieser Goldmedaille auch Silber im Speerwerfen der W 13. Ihre Vereinskameradin Lilly Steingass (W 12) gewann souverän die 800 m in 2:29,62 min.

Auch die Starter der Vereine aus der Region brachten sich in das Meisterschaftsgeschehen ein. Tristan Drews (SV Rotation Langenbach) gewann das Diskuswerfen der M 13 mit 33,63 m. Im Kugelstoßen mit 12,00 m wurde er Vizemeister Ihm fehlten nur vier Zentimeter zum weiteren Titelgewinn. Mit den beiden neuen persönlichen Bestleistungen qualifizierte er sich für den Mitteldeutschen Schülervergleich am 8. September in Sömmerda.

Bronze ging an den einzigen Starter des LV Olympia Kirchberg: Finley Triebel (M 12) stieß die Kugel 9,47 m. Die Teilnehmer des Ausrichtervereins, der SG Motor Thurm, erkämpften trotz persönlicher Bestleistungen nur undankbare 4. Plätze: Simon Hamm (M 12) mit 47,50 m im Schlagballwerfen und Johanna Weiß (W 13) mit 4,64 m im Weitsprung. "Mit der Platzierung und mit meiner Leistung bin ich hoch zufrieden, auch wenn ich vier Zentimeter am Bronzerang vorbei gesprungen bin", meinte Johanna nach dem Wettbewerb. Gesamtleiterin Angela Geyer zog eine positive Bilanz: "Unsere Leichtathletikanlage hat sich wieder bewährt. Wir haben eine Topmeisterschaft mit hervorragenden Einzelleistungen erlebt. Es war eine tolle Werbung für unser Stadion und unseren Verein." Sie dankte allen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

Bei einem Länderkampf der U 16 in Jablonec belegte Fritz Lorenz vom SV Rotation Langenbach im Hammerwurf der M 15 mit 44,72 m den 2.Platz. Bloß noch ein Meter fehlt ihm zur D-Kader-Norm. (agg/gus)

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