Mit kleinem Team und großem Willen zum Sieg

Handball-Sachsenliga: Grubenlampe gewinnt trotz zahlreicher Ausfälle mit toller Aufholjagd 32:30 gegen Zwönitz

Zwickau.

Der achte Sieg im elften Saisonspiel war für die Sachsenliga-Handballer des ZHC Grubenlampe am Samstagabend in der Sporthalle Neuplanitz ein besonderer. Denn der Tabellendritte konnte das Bezirksderby gegen den Zwönitzer HSV mit 32:30 (14:14) für sich entscheiden, obwohl sechs Spieler aus den unterschiedlichsten Gründen fehlten und sogar Trainer Silvio Schmidt sowie die Routiniers Lars Lindner (40) und Tom Steudemann (31) aus der Bezirksligamannschaft aushelfen mussten.

"Ich bin voll des Lobes für unseren Sieg des Willens. Das war eine starke kämpferische Leistung, bei der ich auch keinen Spieler hervorheben möchte", freute sich Silvio Schmidt. In der ersten Halbzeit führte der ZHC zweimal mit zwei Toren (2:0/3., 14:12/28.). Nach der Pause gerieten die Gastgeber siebenmal mit drei Treffern in Rückstand. Zuletzt war das beim 23:26 (50.) der Fall.

In den restlichen zehn Minuten steigerten sich die Männer der Lampe enorm und schafften noch die Wende. "Es war ein sehr spannendes Spiel bis zur letzten Sekunde. Ich hatte heute im Verbund mit der Abwehr einen guten Tag. Es hat jeder alles gegeben und wir wurden damit belohnt", sagte ZHC-Keeper Maximilian Kropp. Der in Vertretung von Schmidt als Cheftrainer fungierende Roberto Schramm sagte: "Wir haben trotz des Rückstandes immer die Ruhe bewahrt und an unseren Stärken geglaubt. Am Ende geht der Sieg für uns in Ordnung."

Es war das letzte Pflichtspiel des ZHC in diesem Jahr, da der Verein am 15. Dezember die Sachsenpokalpartie bei LVB Leipzig nicht bestreiten wird. ZHC-Sportdirektor André Keil sagte dazu. "Aufgrund der zahlreichen Ausfälle haben wir bereits am Freitag das Spiel abgesagt. Wir hatten gegen Zwönitz gerade einmal neun einsatzfähige Spieler. Deshalb haben wir uns so entschieden. Wir brauchen dringend eine Pause für alle." Die Leipziger haben damit das Viertelfinale erreicht. (rr)

ZHC: Kropp; Vala (6), T. Koska (4/2), Kretzschmar (5), Krejcirik (9), Heidrich (1), Arsene, Schmidt, Steudemann (4), Lindner (3)

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