Motor-Damen steigen in die Regionalliga auf

Hockey-Oberliga: Meeranerinnen werden Meister - Verletzung trübt die Freude nach 2:2 in Leuna

Meerane.

Die Hockeyspielerinnen des SV Motor Meerane sind nicht mehr vom ersten Platz in der Mitteldeutschen Oberliga zu verdrängen. Verfolger ESV Dresden spielte am Wochenende zweimal Remis - die Meisterschaft für Meerane war damit schon vor dem 2:2 (0:2) am Sonntag beim TSV Leuna fix.

"Die Mannschaft hat das leider schon vor dem Anpfiff gewusst", sagt Motor-Trainer Mirko Götz. Für die Motivation bei den Temperaturen sei das nicht ideal gewesen, "aber es ist auch keine Begründung für unsere schlechte erste Halbzeit".

Dabei legten die Meeranerinnen gut los. In der Anfangsphase glänzten die Gäste durch Ballkontrolle. Doch dann wurde das Spiel der Motor-Damen zu hektisch und sie kamen offensiv nicht zur Entfaltung. Defensiv standen die Meeranerinnen zwar gut und ließen kaum etwas zu, doch die Gastgeberinnen nutzten ihre einzigen Strafecken zur 2:0-Halbzeitführung.

"Gerade in den letzten 20 Minuten haben wir dann aber gezeigt, was wir können", sagt Götz. Sein Team schnürte Leuna ein, die Gastgeberinnen kamen nicht aus ihrem eigenen Viertel heraus. Folgerichtig sorgte Anika Käßner für den Anschlusstreffer, Anne Giertler gelang der Ausgleich. Das einzige Manko in der Schlussphase war die Chancenverwertung. "Wir hätten eigentlich noch vier, fünf Tore mehr schießen müssen - aber wir brauchen ja auch noch ein paar Dinge, an denen wir für nächste Saison in der Regionalliga arbeiten können", sagt Götz mit einem Augenzwinkern.

Nach Abpfiff blieb der große Jubel aus. Eine Verletzung trübte die Freude. Motor-Spielerin Stephanie Warmuth bekam einen halbhoch geschlagenen Freistoß der Gastgeberinnen gegen die Hand. "Eigentlich hätte der Freistoß flach gespielt werden müssen und sie wollte sich mit der Hand schützen. Aber so etwas passiert manchmal und es war auch keine Absicht", erklärt der Trainer. Eine genaue Diagnose steht noch aus, aber das Handgelenk ist vermutlich zumindest angebrochen. "Das überschattet natürlich die Freude, gerade im Amateursport. Aber Stephanie ist noch gut drauf und wir hoffen, dass die Verletzung vielleicht nicht ganz so schlimm ist", sagt Götz. (ewer)

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