Negativtrend bei Rollers hält an

1. Rollstuhlbasketball-Bundesliga: Zwickau verliert in Wiesbaden mit 49:87

Zwickau.

Die Theorie bei den Rollstuhlbasketballern des BSC Rollers Zwickau war vor dem Gastspiel in Wiesbaden klar. Der Negativtrend in der 1. Bundesliga, der Zwickau nach drei Spieltagen ohne Punkte dastehen ließ, sollte mit einem Erfolg bei den Rhine River Rhinos gestoppt werden. Doch die 49:87-Niederlage in Hessen ließ nicht nur BSC-Trainer Marco Förster enttäuscht zurück.

In keiner Phase des Aufeinandertreffens habe sein Team Zugriff auf das Spiel bekommen, sagte Förster nach dem Schlusspfiff. "Mit einer viel zu harmlosen Offensive, einer ernüchternden Trefferquote, gepaart mit einer katastrophalen Defensive kannst du auf diesem Niveau kein Spiel gewinnen", so der Übungsleiter. Allein im ersten Durchgang erzielten die Gastgeber 46 Punkte - und damit nur drei weniger, als die Zwickauer im gesamten Spiel zustande brachten. Zur Pause lagen die Rollers mit 19 Punkten im Hintertreffen.

Für Förster sei es im Moment einfach nur frustrierend zu sehen, dass die Entwicklung im Training gut und intensiv laufe, das Team sich allerdings nicht in der Lage sieht, die Fortschritte auf die Spiele zu adaptieren. Nun gelte es, das Ganze erst mal sacken zu lassen, die Partie nochmals zu analysieren, um dann einen Weg zu finden, so Förster weiter. Dass es eine schwere Saison werden würde, war allen Beteiligten im Vorfeld klar, ändere aber nichts an der momentanen Tabellensituation.

Diese weist die weiterhin punktlosen Rollers als Letzte aus. Im nächsten Heimspiel am Samstag gegen den Vorletzten Roller Bulls Ostbelgien ergebe dies den Auftrag, endlich abzuliefern. Dies sei allerdings nur mit einer deutlichen Leistungssteigerung in allen Belangen und der Unterstützung durch die Zuschauer zu bewerkstelligen. (jokri)

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