Oberlungwitz revanchiert sich bei Fortschritt

In der Fußball-Landesklasse hat Lichtenstein zu Hause verloren. Danach sah es vor der Pause noch nicht aus.

Lichtenstein.

Im Landesklasse-Derby bei Fortschritt Lichtenstein haben die Fußballer des Oberlungwitzer SV den ersten Auswärtssieg der Saison erspielt. Sie gewannen nach einer starken zweiten Hälfte mit 3:1 und revanchierten sich so auch für die 0:4-Niederlage im Hinspiel. "Es war lange ein Spiel auf Augenhöhe. Vor allem in der zweiten Hälfte haben wir richtig gut gekämpft und es ist ein schönes Gefühl, hier zu gewinnen", sagt Steve Bene vom OSV, der etliche Jahre für Lichtenstein aktiv war. Er wurde kurz vor der Halbzeit für den verletzten Luca Winter eingewechselt. Für Anfang März fand Bene auch den Lichtensteiner Rasen nicht schlecht, wenngleich das Geläuf so manche Spuren vom Wetter und bisherigen Trainingseinheiten hatte.

Zunächst wählten die Lichtensteiner das richtige Mittel für die Platzbedingungen. Einen langen Ball bekam Rico Bär gut unter Kontrolle und überwand den Oberlungwitzer Schlussmann Thomas Kreiner in der 36. Minute mit einem Heber zur 1:0-Führung. In der Folgezeit machten die Gastgeber weiter Druck. Die Oberlungwitzer hatten aber gute Reserven und spielten nach Balleroberungen schnell nach vorn. Das führte mehrfach zu Freistößen, die Pierre Grabandt gefährliche vor das Tor brachte. In der 69. Minute traf OSV-Kapitän Andreas Rottluff im Nachsetzen und nur drei Minuten später drückte Erik Wüstner den Ball nach einem weiteren Freistoß von Grabandt über die Linie. Fortschritt-Torwart Steve Müller hatte in diesen Szenen Probleme mit Sonne und Wind.

Die Führung verteidigte Oberlungwitz mit Leidenschaft, sodass Lichtenstein keine wirklich gefährlichen Aktionen mehr zustande brachte. In der 90. Minute erzielte Nils Leuschner nach einer Balleroberung im Lichtensteiner Strafraum sogar noch das 3:1. "Das Zweikampfverhalten vor den Toren war schwach. In der zweiten Hälfte haben wir aber auch im Spiel nach vorn so ziemlich alles falsch gemacht", sagt Fortschritt-Trainer Mirko Ullmann, dessen Team mit 22 Punkten nun Elfter ist, aber noch die Nachholpartie bei Ifa Chemnitz zu spielen hat. Der Oberlungwitzer SV ist mit 24 Punkten jetzt Tabellenachter.


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