VfB Empor holt nur einen Punkt

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Zum Start in der Fußball-Landesliga endete die Partie in Glauchau torlos. Im neuen System lief gegen Marienberg offensiv noch nicht alles rund.

Glauchau.

Ohne Cheftrainer Karsten Oswald, dafür aber mit vier Neuzugängen in der Startelf kamen die Kicker des VfB Empor Glauchau am ersten Spieltag der Landesliga-Saison nicht über ein 0:0 gegen den FSV Motor Marienberg hinaus. Bei hochsommerlichen Temperaturen am Sonntagnachmittag übernahm Co-Trainer Heiko Dippmann im Sportpark Meeraner Straße das Amt für den noch im Urlaub weilenden Oswald. Erledigt hat Dippmann seinen Job laut Stürmer Daniel Böttcher definitiv: "Er hat uns motiviert und in der Kabine super Worte gefunden", lobte ihn der Neuzugang.

Weniger lobenswert fand der 21-Jährige hingegen seine vergebene Großchance in der zweiten Halbzeit, die den Siegtreffer in einer gutklassigen Auftaktpartie bedeutet hätte. In diese starteten die Westsachsen durchaus engagiert und nach nur fünf Minuten köpfte Mittelfeldakteur Tony Thiam knapp am Gehäuse vorbei. Das von Karsten Oswald neu gepredigte 3-4-3-System kam den Hausherren dabei sehr gelegen. Hinten sicher stehend, ließen sie die Marienberger lediglich bei Kontersituationen nach vorne spielen. Kamen die Gäste doch mal zu Abschlüssen, so waren diese keine Gefahr für Keeper Dominik Reissig, der den Vorzug vor Neuzugang Leon Seefeld bekam. "Es ist ein riesen Vorteil, zwei gleich starke Torhüter zu haben. Erst in den nächsten Wochen wird sich zeigen, wer sich am Ende durchsetzt", sagte Heiko Dippmann über die Torhüter-Situation. Dass Reissig ohne Gegentor blieb, war auch dem Aluminium zu verdanken. Kurz vor der Pause parierte der VfB-Keeper den Schuss von Marienbergs Kevin Werner, den Nachschuss setzten die Erzgebirger aus Nahdistanz an die Latte.

Nach dem Seitenwechsel starteten die Gastgeber ähnlich wie in Hälfte eins und hatten mit dem eingewechselten Willy Schad ihre bis dato beste Gelegenheit. Doch bei dem Rückpass von Böttcher von der Torauslinie vergab der Linksaußen freistehend kläglich. Kurz danach hatte Böttcher die bereits erwähnte, eigene Großchance, scheiterte im Alleingang aber an Gästekeeper Toni Grabowski. Mankos, die Heiko Dippmann nach dem Spiel offen ansprach. "Wir müssen das Ganze etwas ruhiger ausspielen. Heute haben wir noch zu hektisch agiert", so der Interimstrainer. Denn ihr Chancenplus konnten die Glauchauer auch in der zweiten Halbzeit nicht in bare Münze umwandeln. Stattdessen durften sie sich bei Jonas Mack bedanken, der in der 70. Minute für den bereits geschlagenen Reissig auf der Torlinie rettete. Und auch in der Schlussphase landete ein FSV-Lupfer nach einem zu kurz geratenen Glauchauer Kopfball nur knapp über dem Gehäuse.

Am Ende blieb es bei der leistungsgerechten Punkteteilung, bei der noch nicht alles bei den Westsachsen stimmig war. "Unser neues System hat aber sehr viel Potenzial, man kann darauf aufbauen. Ich denke, wir können mit dem Ergebnis zufrieden sein", so Daniel Böttcher.

StatistikGlauchau: Reissig; Fischer, Thiam, Barth, Mack, Groß (80. Kibart), Knoll (31. Schad), Bernhardt (71. Dreiucker), Schade, Albustin, Böttcher. Schiedsrichter: Schubert (Chemnitz). Zuschauer: 120.

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