Anzeigenblatt Blick auch im Digitalen angekommen

Der BLICK platziert sich immer weiter als relevantes Lokalmedium im Netz. Das zeigt sich redaktionell und in der Vermarktung.

Den kostenlosen Lokalzeitungen wird häufig nachgesagt, sie seien in der digitalen Welt noch nicht angekommen. Die Ergebnisse einer aktuellen Studie zu den Online-Aktivitäten der Mediengattung im Auftrag des Bundesverbandes Deutscher Anzeigenblätter (BVDA) zeichnen hingegen ein komplett anderes Bild.

Und der BLICK bestätigt das. Es sind bemerkenswerte Zahlen, die Tobias Schniggenfittig, Geschäftsführer des Verlages Anzeigenblätter Chemnitz (VAC), und Lutz Wienhold, Verlagsleiter des BLICK, präsentieren: Mehr als dreieinhalb Millionen Clicks generiert die Seite www.blick.de. Etwa 800.000 Nutzer monatlich greifen auf das Portal zu. Dabei steht der BLICK, dessen 60. Geburtstag ansteht, aufgrund der aktuellen Coronapandemie vor großen Herausforderungen. Der aktuell ausgesetzte Mittwochs-BLICK soll perspektivisch wieder gedruckt werden. Eine stabile Umsatzentwicklung soll es möglich machen.

Etwa zwei Milliarden Euro Umsatz generieren die deutschen Anzeigenblätter nach Erhebungen des BVDA im Jahr. Für die Verkaufserfolge beim BLICK sorgen die ausgezeichnete Reichweitenhöhe sowie ein breites Vermarktungsportfolio, welches von Anzeigen, über Google Ads, Social-Media-Kampagnen bis hin zu Beilagen und Advertorials reicht. "Dabei sorgen vor allem die digitalen Vermarktungsmöglichkeiten für eine gute Positionierung", freut sich Tobias Schniggenfittig. Unter anderem sollen künftig bis zu sieben Millionen Exemplare an Beilagen bei blick.de wöchentlich auch digital integriert werden. Wie wichtig allein diese Werbemöglichkeit beispielsweise für Lebensmittler aus der Region ist, zeigen die Clicks. Bis zu 300.000 potenzielle Kunden durchblättern die Beilagen online.

Auch hierzu gibt es Rückenwind vom Verband. Viele Verlage erleben seit dem ersten coronabedingten Lockdown im März 2020 insgesamt eine positive Entwicklung ihrer digitalen Angebote, schätzt der BVDA ein. Dies gilt auch für die Prospekte. Folglich haben viele Verlage die Online-Darstellung ihrer Werbebeilagen ausgebaut. 2018 boten erst rund 30 Prozent auch Online-Prospekte an. Nur drei Jahre später sind es bereits 44 Prozent aller Wochenblattverlage. Mehr als 77 Prozent der im BVDA organisierten Verlage verfügen über eine redaktionelle Webseite. Auch hier ist BLICK ganz vorn mit dabei.

Die viel frequentierte Plattform habe sich von der reinen Imageseite zu einer breit aufgestellten Informationsquelle entwickelt, erläutert Tobias Schniggenfittig. "Man kann sagen, dass diese von unserem Redaktions- und vom Vermarktungsteam nahezu sekündlich erneuert wird. Wir werden das Onlinepflänzchen weiter züchten." Natürlich spielen ebenso die Sozialen Medien in der lokalen Berichterstattung eine immer größere Rolle. So sind bereits mehr als 68 Prozent der Wochenzeitungen auf einem oder mehreren Social-Media-Kanälen aktiv. Untersucht wurden dabei die Kanäle Facebook, Twitter, Youtube und Instagram. Auch die Reporter des BLICK schicken regelmäßig redaktionelle Inhalte über Facebook in die Welt. "Es ist eine Mär, dass sich die Wochenblattverlage schwer tun mit der Digitalisierung. Was digitalisiert werden kann, wird auch digitalisiert - das zeigen die Studienergebnisse", so BVDA-Chef Sebastian Schaeffer.

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