Starkregen lässt Göltzsch ansteigen

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Reichenbach.

Der am Samstagabend im nördlichen Vogtland niedergegangene Starkregen, der innerhalb einer dreiviertel Stunde laut Wetternetz Sachsen am Messpunkt Waldkirchen rund 15 Liter pro Quadratmeter Wasser brachte, führte zu einem kurzzeitig starken Anstieg der Wassermenge in der Göltzsch. Gegen 19 Uhr schoss die Durchflussmenge am Pegel Rodewisch von ursprünglich 0,7 Kubikmeter pro Sekunde auf 8,8 Kubikmeter pro Sekunde nach oben und ließ den Wasserstand von 28 Zentimeter auf 64 Zentimeter ansteigen. Mit Hochwasser hat das zwar noch nichts zu tun, aber immerhin ist das eine Verzwölffachung der Wassermenge innerhalb kürzester Zeit. Kurze Zeit später stieg auch der Pegel in Mylau entsprechend an. Am Nachmittag flossen 1,86 Kubikmeter Wasser pro Sekunde an der Messstation vorbei. Gegen 22 Uhr waren es 5,07 Kubikmeter. Der Wasserstand der Göltzsch kletterte in diesem Bereich von 51 auf 73 Zentimeter. Die Messstellen an der Weißen Elster verzeichneten keine Ausschläge, weil das Regengebiet lokal begrenzt über Teile des Nordvogtlandes und des Zwickauer Raums niederging. (sia)