Ich lese die "Freie Presse", weil ...

... meine Eltern die Zeitung schon hatten. Seit ich denken kann, haben wir immer die "Freie Presse" gelesen. Als Kind habe ich die kleinen gezeichneten Wetterfrösche gesammelt, die jeden Tag den Wetterbericht begleiteten. Ich habe sie ausgeschnitten und in ein A5-Heft geklebt. Wenn ich nur wüsste, wo das abgeblieben ist. Heute ist das ein Ritual: Früh wird als Erstes die "Freie Presse" aus dem Köcher geholt und am Frühstückstisch durchgeblättert. Ich mag die Papier-Zeitung. Da hat man was zum Anfassen. Ich schlage zuerst den Reichenbacher Teil auf, um zu erfahren, was sich im Lokalen tut. Das Überregionale kriegt man ja auch woanders. Und montags freue ich mich auf den Sportteil, vom FSV Zwickau bis zur Kreisklasse. Ich habe früher ja selbst Fußball gespielt. Was ich mir wünsche? Dass die Wohin-Seite wiederkehrt - und damit all die Veranstaltungen und das ganze Leben nach so viel Lockdown.

Ulrich Gündel, Reichenbach

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