Damit der Pfaffenberg zur bunten Budenstadt wird

Ein Mann mit viel Organisationstalent, eine Frau mit einem großen Herzen für Kinder und ein unermüdlicher Kämpfer für den Schutz der Natur

Klaus Illgen (70), Vorsitzender des Mittelsächsischen Schaustellerverbandes, gehört zu den Hauptorganisatoren des Hohenstein-Ernstthaler Bergfestes. Eigentlich hatte er 2017 überlegt; sich zur Ruhe zu setzen, arbeitet jetzt aber noch ein wenig länger mit. "Es gibt Nachfolger, die müssen eingearbeitet werden", sagt er. Nach wie vor ist Klaus Illgen aber der Vorsitzende und fit fürs Festtreiben. "Das Tolle am Bergfest ist, dass es wirklich ein Fest im Grünen ist. Bei der Sommerhitze gibt es viele schattige Plätzchen." Und das sei besonders für die Schausteller ein angenehmes Arbeiten.

Außerdem sei das Bergfest so einzigartig, weil es ein richtig buntes Volksfest ist. "Es gibt nicht nur Karussells und Buden, an denen man Kulinarisch Gutes genießen kann, wie auf anderen Volksfesten, sondern auch ein tolles Bühnenprogramm und verschiedene Händler, die ihre Waren anbieten", sagt Klaus Illgen. Dass er das Bergfest schätzt, zeigt die Tatsache, dass er seinen 70. Geburtstag im vergangenen Jahr sogar auf dem Pfaffenberg gefeiert hat.

Den 71. verbringt er nun auch wieder auf dem Berg. Diesmal wird das Fest noch vom Schulanfang seines Enkels gewürzt. "Da haben wir gleich zwei Gründe zum Feiern." Vom 8. bis 12. August geht es auf dem Pfaffenberg rund. Insgesamt bringt Klaus Illgen wieder 40 bis 50 Schausteller mit. "Für die Planung dieses familienfreundlichen Festes geht fast ein halbes Jahr drauf, aber das ist es wert", ist sich Klaus Illgen sicher. (jessi)


Dagmar Hamann, Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes, sagt: "Worte sind das eine, Taten das andere, vor allem, wenn es um Kinder geht." Der Verband hat anlässlich "10 Jahre Kinderhilfe Lichtenstein" den Worten zur Festveranstaltung vor wenigen Wochen wirklich Taten folgen lassen und lud zehn Kinder sozial-schwacher Familien in dieser Woche zu einer Ausfahrt in den "Sonnenlandpark" Lichtenau ein.

Fünf Erwachsene, darunter Dagmar Hamann und Vereinschefin Ute Hoch, begleiteten die Kinder. "Für die Kinder war das ein wundervolles Erlebnis und für uns schön zu sehen, wie sie den Tag trotz der Hitze genossen haben. Die Sonne hat dem Namen des Parks ja alle Ehre gemacht", sagt Dagmar Hamann." Sponsoren, die sie im Vorfeld angesprochen hat, zögerten keine Sekunde und machten den Ausflug erst möglich. "Ich denke, wir werden als Ortsverband so etwas wieder mittragen." (hpk)

 


Manfred Sonntag (54), Naturschutzhelfer aus Oberlungwitz, hat sich diese Woche über einen besonderen Tag Gedanken gemacht, der wahrscheinlich nur wenigen Menschen ein Begriff ist. Und genau das ist für Sonntag auch das Problem an der Sache. Denn am Mittwoch war der Erdüberlastungstag 2018. "Am diesem Tag sind die Ressourcen aufgebraucht, die von der Erde in einem Jahr zur Verfügung gestellt werden können", erklärt Sonntag. Was drüber hinausgeht, trägt zur Zerstörung der Natur und schlussendlich der Erde bei.

"Kommende Generationen werden das immer mehr zu spüren bekommen", sagt Sonntag, der sich in dem Zusammenhang nicht nur darüber ärgert, dass sich so wenige Menschen ernsthaft mit dem Naturschutz beschäftigen. Auch bei den Kommunen sieht er Nachholbedarf, denn sie müssten zum Beispiel bei Bauvorhaben viel mehr an Themen wie Umweltschutz und Nachhaltigkeit denken. "Dann würde man zum Beispiel den FSO-Park nicht umgestalten und viele Bäume fällen wollen, sondern ihn als Biotop erhalten", nennt er ein Beispiel aus seiner Heimatstadt. (mpf)

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