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Matthias Anton - GewählterBürgermeister

Foto: Ines Escherich

Matthias Anton ist neuer Bürgermeister von Niederwürschnitz

Der 37-jährige Einzelkandidat holt beim ersten Wahltermin die absolute Mehrheit. Er ist gegen eine Eingemeindung zu Stollberg. Heute entscheidet darüber erneut der Rat.

Von Björn Josten
erschienen am 19.06.2017

Niederwürschnitz. Matthias Anton zeigte sich gestern gegenüber "Freie Presse" überwältigt. "Wahnsinn. Im ersten Wahlgang. Das ist genial", sagte der Politnovize, der gegen eine Eingemeindung zu Stollberg Wahlkampf gemacht hatte und damit die absolute Mehrheit der Niederwürschnitzer Wähler hinter sich gebracht hatte. "Jetzt muss das zurückgenommen werden", forderte er noch am Wahlabend. Das - das ist das laufende Austrittsverfahren aus der bestehenden Verwaltungsgemeinschaft mit Lugau und dem damit verbundenen Zusammenschluss mit Stollberg. Dafür hatte auch Steffen Kaddereit (Die Linke) geworben. Er hat 18,2 Prozent der gültigen Stimmen geholt und zeigte sich damit zufrieden: "Ich hatte gehofft, dass die Bürger sich gegen die Eingemeindung aussprechen. Für mich persönlich ist das ein gutes Ergebnis."

Uwe Landmann, der die Amtsgeschäfte von Rolf Höfer übernommen hatte, als dieser gesundheitsbedingt aus dem Amt geschieden war, hingegen war bedient als im Wahllokal das Ergebnis verkündet wurde: "Das ist eindeutig und schade für Niederwürschnitz." Er hatte sich vor der Wahl für einen Zusammenschluss mit Stollberg stark gemacht. "Ich habe ein Angebot gemacht, das ist nicht angenommen worden", sagt Landmann. "Vor der Wahl ist gezielt mit Halbwahrheiten Stimmung geschürt worden."

Gemäß des vorläufigen Endergebnisses, das der Gemeindewahlausschuss noch bestätigen muss, hat Matthias Anton 819 Stimmen (davon 125 Briefwahlstimmen) auf sich vereinigt. Das entspricht 57,6 Prozent der gültigen Stimmen. Uwe Landmann kam auf 343 Stimmen (davon 62 Briefwahl). Das entspricht 24,1 Prozent. Steffen Kaddereit haben 259 Wähler (davon 37 Briefwähler) ihre Stimme gegeben. Das sind 18,2 Prozent. Insgesamt sind 1225 Niederwürschnitzer gestern zur Wahl gegangen oder haben einen Wahlbrief an die Gemeinde geschickt. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 55,1 Prozent. Insgesamt waren 2225 Niederwürschnitzer wahlberechtigt. Vier Stimmen waren ungültig.

Heute beschäftigt sich der Gemeinderat erneut mit dem Zusammenschluss mit Stollberg. Steffen Kaddereit hatte noch vor der Wahl eine Sondersitzung dazu beantragt. Die kommt zwar nicht zustande, sein damit verbundener Antrag, das Austrittsverfahren zu beenden, wird allerdings heute als Tagesordnungspunkt 6 behandelt.

Der Gemeinderat trifft sich heute ab 19 Uhr im Sitzungsraum des Rathauses.

 
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