Museum in Waldenburg bekommt Bundesförderung für Digitalisierung

Waldenburg (dpa/sn) - Große Freude im kleinen Waldenburg: Das Museum Naturalienkabinett hat eine Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in Höhe von 70 000 Euro erhalten. Damit soll die Grundlage dafür geschaffen werden, dass die auch überregional bedeutenden Sammlungen für die Forschung und Wissenschaft weltweit zugänglich gemacht werden können. «Das sind Bestände, die wissenschaftlich relevant sind. Wir haben Weltrangbestände», sagte Museumsleiterin Christina Ludwig am Mittwoch.

Nach ihrer Aussage soll das Fördergeld genutzt werden, um zunächst ein Konzept für die Digitalisierung zu erstellen. Dafür würden nun externe Wissenschaftler verpflichtet. Zudem wolle sie sich über die Möglichkeiten der Digitalisierung in europäischen Zentren informieren, sagte die Museumsleiterin.

Das Museum in Waldenburg im Landkreis Zwickau beherbergt die Kunstwerk- und Naturaliensammlungen der Leipziger Apotheker-Familie Linck, das sogenannte Museum Linckianum, die von 1640 bis etwa 1800 zusammengetragen wurden. Darüber hinaus verfügt das Museum über zahlreiche Objekte aus dem Naturreich, wissenschaftliche Instrumente und Mineralien. Das Ausstellungshaus war von Fürst Otto Victor I. von Schönburg-Waldenburg (1785-1859) gegründet worden.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...