Einstiger Opernchef von Chemnitz Carl Riha ist tot

Chemnitz.

Carl Riha ist tot. Wie das Theater Chemnitz gestern bestätigte, starb der langjährige Direktor des Karl-Marx-Städter Opernhauses im Alter von 89 Jahren. Als, wie er selbst sagte, "überzeugter Kommunist" kam der am 25. Januar 1923 geborene Österreicher in die DDR und 1957 nach Karl-Marx-Stadt, um an der Oper als Oberspielleiter, dann als Operndirektor zu arbeiten - und das 34 Jahre lang. Zuvor war er Assistent von Walter Felsenstein an der Komischen Oper Berlin.

Rund 100 Inszenierungen hat Riha auf die Opernbühne in Chemnitz gebracht. Nach seiner Zeit als Operndirektor führte er unter anderem weiterhin an den Theatern von Annaberg, Freiberg und Plauen Regie. Eine Puccini-Inszenierung von Riha steht nach wie vor in der Staatsoper Berlin auf dem Programm - die "Tosca". (uh)

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