Selbstbelieben

Seit der Musik zur "fabelhaften Welt der Amélie" ist der bretonische Pianist Yann Tiersen in der breiteren Öffentlichkeit für einen eigenen, rhythmusorientierten, meditativen und leicht minimalistischen Klang bekannt. Dass er so, aber auch anders kann, zeigt er jetzt auf seinem neuen Album "Eusa" (Mute). Das ist der bretonische Name der Atlantikinsel Ouessant, auf der Tiersen persönliche Lieblingsplätze gefunden hat und auf seiner Platte nun in wogende Klaviersoli gießt. Aufgenommen in den legendären Abbey-Road-Studios, liefert er dabei die von ihm gewohnte Qualität, unterbrochen von sehr kurzen, aber bisweilen etwas sperrigen elektronisch angereicherten Improvisationen, die Geschmackssache sind, die man ja aber nach Belieben wegdrücken kann.

Dieser Beitrag erschien in der Wochenendbeilage der "Freien Presse".

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