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Der vom Berliner AK nach Chemnitz gewechselte Maurice Trapp konnte auch im Spiel gegen Karlsruhe überzeugen. Trapp stand in allen Pflichtspielen des CFC von der ersten bis zur letzten Minute auf dem Platz.

Foto: Haertel

CFC-Profi atmet auf: Spiel gegen Karlsruhe war Schritt nach vorn

Maurice Trapp hat seinen Wechsel im Sommer vom Berliner AK nach Chemnitz nicht bereut. Rundum glücklich ist er dennoch nicht.

Von Knut Berger
erschienen am 12.09.2017

Maurice Trapp ist im Kader des Chemnitzer FC nicht zu übersehen. Der gebürtige Berliner mit dem markanten Zöpfchen misst stolze 1,91 Meter. Im Heimspiel des Dritt- ligisten gegen den Karlsruher SC stand Trapp fest im Abwehrgefüge der Himmelblauen. Obwohl dem CFC gegen die Badener der so sehnlich erhoffte zweite Saisonsieg nicht gelang, war Trapp nicht unzufrieden. "Gegenüber den vorangegangenen Spielen war das ein Schritt nach vorn. Wir sind kompakter und aktiver aufgetreten als vorher", sagte der Profi, der seine Laufbahn bei DJK Schwarz-Weiß Neukölln in der Bundeshauptstadt begann. Gegen Karlsruhe hätte der CFC seiner Meinung nach drei Punkte verdient gehabt. "Aber der Gegner hatte auch seine Chancen, deshalb ist das Unentschieden durchaus gerecht", relativierte der 25-Jährige, der im Männerbereich schon bei Union Berlin, Hansa Rostock, beim Goslaer SC sowie dem Berliner AK die Töppen schnürte.

Dass die Abwehr der Himmelblauen statt in einem Dreierverbund nun mit Viererkette agiert und offensichtlich besser stand, wollte Trapp nicht grundsätzlich am Systemwechsel festmachen. "Das ist immer leicht gesagt. Vielmehr weiß die Mannschaft nun, worum es geht, jeder hat ein paar Prozent mehr gegeben. Außerdem sind wir geschlossener als in den letzten Spielen aufgelaufen", analysierte der Abwehrmann, warum die Himmelblauen gegen Karlsruhe keinen Gegentreffer kassierten. "Wir haben zu Null gespielt, da kann man erst einmal nicht viel meckern. Wir konnten aber über 90 Minuten auch nicht alles verteidigen, der KSC hatte seine Möglichkeiten", ergänzte der Ex-Berliner. Seiner Ansicht nach hat sich die CFC-Truppe in den Vorwochen das Leben durch viele einfache Ballverluste selbst schwer gemacht. "Deshalb haben wir es gegen Karlsruhe im Angriff mehr mit langen Bällen probiert, was ganz gut geklappt hat. Allein, wir haben kein Tor gemacht", so der Neuzugang.

Maurice Trapp schickte gestern schon eine Ansage Richtung SV Wehen Wiesbaden, wo die Chemnitzer am Freitagabend gastieren. "Nach dem positiven Erlebnis gegen Karlsruhe wollen wir den Schwung mitnehmen und so schnell wie möglich drei Punkte holen", sagte Trapp. Dass die Himmelblauen bereits am Freitag in der hessischen Landeshauptstadt antreten müssen und damit einen Tag weniger Vorbereitungszeit haben, will der Defensivspieler nicht zum Thema machen. "Wir müssen es nehmen, wie es kommt", betonte der Profi, der eine Vorliebe für schnelle Motorräder hat.

Trapp konnte sich nach seinem Wechsel zu den Himmelblauen - der Kicker kam im Sommer vom Berliner AK nach Chemnitz - einen Platz in der Startelf erkämpfen. Er stand in allen bisherigen acht Pflichtspielen des CFC jeweils die komplette Spielzeit auf dem Rasen. "Sicherlich haben wir uns den Saisonstart anders vorgestellt. Aber eingelebt habe ich mich hier in Chemnitz schon sehr gut", sagte der 25-Jährige. "Das Team, die Leute im Verein und die Stadt, das passt schon. Jetzt müssen noch die entsprechenden Punkte her, dann ist für mich hier alles in Ordnung", fügte Trapp hinzu. Die Stimmung in der Chemnitzer Truppe sei trotz des durchwachsenen Saisonstarts ebenfalls gut. "Alle Jungs sind top in Ordnung, die Mannschaft ist in Takt. Ab und zu treffen wir uns auch nach dem Training, um gemeinsam etwas zu unternehmen", berichtete Maurice Trapp.

 
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CFC-Profi atmet auf: Spiel gegen Karlsruhe war Schritt nach vorn
Auswärtstrikots im Heimspiel präsentiert
 
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