Traueraktion für Neonazi: CFC-Geschäftsführer legt Ämter nieder - Sparkasse verlängert Sponsoring nicht

Vor dem Heimspiel des Chemnitzer FC gegen Altglienicke wurde eines verstorbenen Chemnitzers gedacht, der der städtischen Hooligan- und Neonazi-Szene angehörig galt.

Chemnitz.

Update 14.59 Uhr: Der bisherige Hauptsponsor des Chemnitzer FC, die Sparkasse Chemnitz, erklärt, ihr Engagement nicht weiter fortzusetzen. "Extremismus verurteilen wir entschieden", betonte Unternehmenssprecher Sven Mücklich. Allerdings laufe der aktuelle Sponsoringvertrag ohnehin Ende Juni 2019 aus. "Wir haben uns bereits vor den aktuellen Vorkommnissen entschieden, dass wir unser Engagement nicht fortsetzen werden. Die Ereignisse vom Samstag bestätigen uns, dass diese Entscheidung richtig war", so Mücklich weiter.

Update 14.48 Uhr: Auch die Stadtverwaltung nimmt Stellung zu den Ereignissen im Stadion. "Chemnitz ist und bleibt eine weltoffene, tolerante und friedliche Stadt. Wir distanzieren uns deshalb ausdrücklich von allen rassistischen und rechtsextremen Handlungen und Statements", heißt es in einer Pressemitteilung. "Der Chemnitzer FC ist aufgefordert, das Gesehene schnell auszuwerten und daraus die notwendigen Konsequenzen zu ziehen." 

Update 14.07 Uhr: Auch die Chemnitzer Linken äußern sich zu den Vorkommnissen beim CFC. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Dietmar Berger, teilte per Presseerklärung mit: "Der frühe Tod jedes Menschen gibt Anlass zur Trauer für seine Familie und Freunde." Und weiter: "Die Fraktion Die Linke im Chemnitzer Stadtrat hat aber keinerlei Verständnis, wenn ein bekennender Rechtsextremer im CFC-Stadion mit Unterstützung des Vereins mit einer Schweigeminute geehrt wird. Die Vereinsführung des CFC hat sich mehrfach von Extremismus und Fremdenfeindlichkeit distanziert, zuletzt im Zusammenhang mit dem Beschluss des Stadtrates vom 6. März." Der Verstorbene sei über viele Jahre einer der führenden Köpfe der Szene gewesen. "Einer, der so mit dafür verantwortlich war, dass Chemnitz in Verruf gekommen ist", so Berger. Und weiter: "Wenn dazu auch noch die Fan-Beauftragte des CFC keinerlei Distanz zu diesen Vorkommnissen zeigt, dann wird es künftig sehr schwer, den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt zu erklären, warum sie mit ihren Steuergeldern den einheimischen Fußballclub unterstützen sollen. Wir distanzieren uns klar von diesem völlig inakzeptablen Geschehen am Samstag im Stadion und erwarten, dass die CFC- Führung und hier besonders der Insolvenzverwalter klare disziplinarische Maßnahmen ergreift, um Akteuren in den eigenen Reihen inklusive Daniel Frahn die Tragweite ihres Handels deutlich zu machen. Gerade sportliche Erfolge verpflichten zu verantwortlichem Verhalten."

Update 13.32 Uhr: Der Fraktions-Chef von Bündnis 90/Die Grünen im Chemnitzer Stadtrat, Thomas Lehmann, hat sich ebenfalls zu Vorfällen beim CFC geäußert. Er sagte der "Freien Presse", er sei schockiert und fassungslos über die Vorfälle, vor allem darüber, wie tief rechtsradikales Gedankengut im Verein und dessen Umfeld verwurzelt ist, bei der Fan-Beauftragten, beim Stadionsprecher, bei den Spielern. Lehmann wörtlich: "Es macht mich besonders betroffen, dass kaum ein Besucher das Stadion bei diesen Vorfällen verlassen hat. Das ist ein gesellschaftliches Problem." Lehmann fordert die Stadtverwaltung auf, die Verhandlungen mit dem CFC über den neuen Pachtvertrag auf Eis zu legen. Zugleich forderte er die Sparkasse Chemnitz auf, das Sponsoring beim CFC mit sofortiger Wirkung einzustellen. Als große Gefahr bezeichnete er den Umstand, dass "ein Verein mit solch einem Gedankengut ein Nachwuchsleistungszentrum betreibt und dort Kinder und Jugendliche ausbildet". Er selbst werde dem CFC seine persönliche Unterstützung entziehen, "das Verhalten der Vereins-Verantwortlichen ist unentschuldbar". 

Update 13.09 Uhr: Der kaufmännische Geschäftsführer der Chemnitzer FC Fußball GmbH und Vorstand des Chemnitzer FC e.V., Thomas Uhlig, legt mit sofortiger Wirkung alle Ämter nieder. Das teilte der CFC am Sonntagmittag in einer Pressemitteilung mit. Uhlig habe die Vereinsführung am Sonntagmittag darüber informiert, heißt es. Uhlig wird mit den Worten zitiert: "Um weiteren Schaden vom Chemnitzer FC fernzuhalten, habe ich die Entscheidung getroffen mit sofortiger Wirkung alle Ämter niederzulegen. In meiner Funktion als kaufmännischer Geschäftsführer und Veranstaltungsleiter trage ich die Verantwortung für die Spieltage des CFC und dessen Begleiterscheinungen." Uhlig war im Januar 2018 in den Vorstand des CFC eingetreten. Nach der Gründung der GmbH zum Ende des vergangenen Jahres hatte der 46-Jährige einen der Geschäftsführer-Posten übernommen.

Update 12.24 Uhr: Der Chemnitzer FC hat Daniel Frahn mit einer Geldstrafe belegt. Das teilte der Verein am Sonntagmittag schriftlich mit, ohne Angaben zur Höhe zu machen (zur Pressemitteilung). Frahn hatte nach seinem Tor zum zwischenzeitlichen 3:2-Führungstreffer ein schwarzes T-Shirt mit der Aufschrift "Support your local hools" ("Unterstützt eure heimischen Hooligans") nach oben gehalten. Frahn könne die Strafe mit Spenden an eine wohltätige Organisation in Chemnitz ableisten, hieß es. "Dass ein Spieler während eines Spiels Botschaften, egal welcher Art, verbreitet und diese nicht vorher mit den Verantwortlichen des CFC bespricht, ist für uns nicht hinnehmbar", so CFC-Sportvorstand Thomas Sobotzik in einer schriftlichen Stellungnahme. Frahn wird in der Mitteilung mit den Worten zitiert: "Es tut mir Leid, dass ich dem Verein mit meiner Art der Beileidsbekundung an die Hinterbliebenen Schaden zugefügt habe. Dafür habe ich mich heute Morgen bei den Verantwortlichen des CFC sowie meinen Mannschaftskameraden entschuldigt." Dass das Shirt mit der Aufschrift  "Support your local Hools" in der Nazi-Szene verbreitet ist, sei ihm nicht bewusst gewesen, so Frahn weiter. 

Update 12.19 Uhr: Der SPD-Bundestagsabgeordnete und Fraktions-Chef der Sozialdemokraten im Stadtrat, Detlef Müller, hat das Geschehen am Samstagnachmittag vor dem CFC-Spiel als "unfassbar" bezeichnet. Die Verantwortlichen des CFC hätten wissen müssen, so Müller, wie sensibel das Thema ist - unabhängig von der Person des Verstorbenen. Natürlich dürfe man um einen verstorbenen Menschen trauern, wenn er aber die Ereignisse im Stadion sehe, dann bewege sich der CFC "krampfhaft in die rechte Ecke, aus der wir als Stadt versuchen herauszukommen". Auch wenn die Verantwortlichen des Vereins das Gegenteil behaupten, hätten die Ereignisse den Charakter einer offiziellen Trauerfeier gehabt - mit dem Foto des Verstorbenen auf der Anzeigetafel und mit dem verlesenen Statement des Stadionsprechers. Müller wörtlich: "Mit solchen Dingen sinkt die Bereitschaft des Stadtrates, den Verein weiter zu unterstützen."

Vor dem Regionalligaspiel des Chemnitzer FC gegen Altglienicke am Samstag ist eines verstorbenen Chemnitzers gedacht worden, der der städtischen Hooligan- und Neonazi-Szene angehörig galt und diese in den 1990er-Jahren maßgeblich mitbegründet haben soll. Der Stadionsprecher erinnerte in einem Statement vor dem Spiel an den Verstorbenen; auf der Südtribüne hatten Fans ein Banner mit der Aufschrift "Ruhe in Frieden, Tommy" aufgehängt. Der 52-jährige war am Freitag nach schwerer Krankheit gestorben, er war bis 2007 bei Heimspielen des Vereins verantwortlich für den Sicherheitsdienst im Stadion. Das Chemnitzer Stadtratsmitglied Lars Fassmann (Vosi/Piraten) kritisierte die Verantwortlichen des CFC für das Gedenken. Der "Freien Presse" sagte er, er sei ratlos, "wo das alles noch hinführen soll". Die Verantwortlichen des Chemnitzer FC wiesen die Vorwürfe zurück. Das Gedenken sei keine offizielle Trauerbekundung gewesen, hieß es in einer Presseerklärung vom Sonntag. Wörtlich hieß es in der Mitteilung: "Die Ermöglichung der gemeinsamen Trauer stellt keine Würdigung des Lebensinhalts des Verstorbenen dar. Es ist ein Gebot der Mitmenschlichkeit, den Fans des CFC und Hinterbliebenen die darum baten, die gemeinsame Trauer zu ermöglichen. Dies geschah in Übereinstimmung mit Abwägungen, die von den Sicherheitsbehörden getroffen worden waren. Das Bedürfnis der Menschen nach gemeinsamer Trauer gilt es für uns zu respektieren. In diesem Kontext hat der Stadionsprecher den Hinterbliebenen das Beileid ausgesprochen." (su/lumm/fp)
 

Bewertung des Artikels: Ø 4.5 Sterne bei 10 Bewertungen
63Kommentare
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  • 2
    0
    thomboy
    15.03.2019

    Frage an die "Freie Presse". Wer hat eigentlich jahrelang das "Pressefest" oder das Stadtfest abgesichert?

  • 4
    3
    Distelblüte
    12.03.2019

    @Zeitungss: Ja, das schwingt zwischen den Zeilen mit. In diesem Sinne, @ArndtBremen: leider kein Glück. Mein Sekundant muss arbeiten, und ich weiß mich auch zu beschäftigen. Ich stehe aber für weitere Diskussionen (ob cool oder hitzig) hier im Forum bereit.

  • 6
    3
    Zeitungss
    12.03.2019

    @AB: Lag ich doch gestern nicht einmal falsch, was Absprachen zum Duell zwischen den Kommentatoren betrifft. Ich habe inzwischen die Befürchtung, dass Chemnitz wegen diesem armseligen Verein noch einen Bürgerkrieg vom Zaun bricht, wenn ich hier so vor mich hinlese, sind wir nicht mehr weit entfernt. Man sollte dieses Trauerspiel im Chemnitzer Raum behalten und nicht ganz Sachsen teilhaben lassen. Z.Z. ist es die beste Werbung welche Chemnitz gebrauchen kann, die Eingebohrenen verstehen es nur nicht.

  • 7
    2
    Steuerzahler
    12.03.2019

    @HHCL: „insofern stellt sich auch mir die Frage, ob diese Rathausspitze die geeignete Mannschaft ist um Chemnitz gegen die zunehmende Vereinnahmung von Rechts zu schützen. Nach den nächsten Wahlen wird das dann wohl völlig unmöglich.“
    Diese Frage treibt mich schon lange um und einschließlich der mit der Funktion in der Stadtverwaltung verbundenen Aufsichtsratsmandate denke ich, dass das seit Jahren eine absolute Fehlbesetzung sein dürfte. Mangelnde Durchsetzung in Richtung DD und Leipzig, ein Nahverkehr am Kollaps, stapelnde gelbe Säcke, ein Straßennetz voller Löcher, das in den Stadionbau gesteckte Geld usw. usf. All das macht die Befürchtungen für die nächste Wahl erst möglich und ich gehe konform, dass es zu einer Veränderung kommen wird. Und die wird nicht unbedingt etwas Besseres bringen, auch wenn ein großer Teil aus Gewohnheit sein Kreuz ungeachtet der Vergangenheit dort macht, wöbet es halt schon immer gemacht hat.

  • 3
    6
    Hinterfragt
    12.03.2019

    @Distelblüte; "...Seien Sie einfach still. Sie würden allen damit eine Freude machen..."
    Was bedeutet Ihrer Meinung nach ALLE?
    Wer sind Sie , dass sie hier für alle sprechen?

    Was würden Sie sagen, wenn man Ihnen diesen Vorschlag machen würde?

  • 6
    2
    ArndtBremen
    12.03.2019

    Sehr geehrte Frau Distelblüte. Ich lade Sie hiermit herzlichst zu einem persönlichen Gespräch ein. Ich erwarte Sie am Samstag, den 16.03.2019 um 16 Uhr im Turmbrauhaus.

  • 5
    7
    ArndtBremen
    12.03.2019

    @Distelblüte. Argumente alle? Meinungsfreiheit verbieten? Andersdenkende diskriminieren? Genau Ihr Stil.

  • 9
    1
    HHCL
    12.03.2019

    @Distelblüten: Ich mag seine Kommentare auch nicht. Ihren halte ich aber auch für ganz schlechten Stil.

    Zur Chemnitzer Führungsetage: "Diese Person hat es wieder einmal zugelassen, daß Chemnitz in den medialen Schmutz gezogen wird.", halte ich für maßlos übertrieben. Warum man aber mal wieder gar nichts hört, erschließt sich mir auch nicht. Das man in solchen Situationen schnell sein muss, hätte man (spätestens seit letztem Sommer) wissen MÜSSEN. Insofern stellt sich auch mir die Frage, ob diese Rathausspitze die geeignete Mannschaft ist um Chemnitz gegen die zunehmende Vereinnahmung von Rechts zu schützen. Nach den nächsten Wahlen wird das dann wohl völlig unmöglich.

    Herr Runkel, scheint mir, ist seit Sommer ganz abgetaucht und erscheint nur ab und zu, z.B. um Weihnachtsmarkttassen in die Kamera zu halten. Wenn es in einer Stadt derart massive Probleme im Bereich Ordnung und Sicherheit gibt, würde ich mir da doch eine andere Präsenz wünschen. Aus meiner Sicht tatsächlich auch eine unantastbare Fehlbesetzung.

  • 6
    9
    Distelblüte
    12.03.2019

    @ArndtBremen: Seien Sie einfach still. Sie würden allen damit eine Freude machen. Danke.

  • 4
    4
    Hinterfragt
    12.03.2019

    @hartmann856

    In Verruf haben 2018 die/ der Mörder gebracht ...

  • 6
    9
    ArndtBremen
    12.03.2019

    Und wie immer, kein Kommentar von einer Frau Ludwig. Diese Person hat es wieder einmal zugelassen, daß Chemnitz in den medialen Schmutz gezogen wird. Treten sie endlich zurück, Frau Ludwig. Sie sind nicht ansatzweise in der Lage, Ihr Amt zu führen.

  • 11
    14
    hartmann856
    11.03.2019

    Im Sommer 2018 mussten wir zusehen wie rechtsradikale unsere ganze Stadt in Verruf gebracht haben. Die gleichen Netzwerke sind noch immer aktiv. Breitensport sollte eigentlich eine Domäne sein in der man mit einem gesunden Maß an Lokalpatriotismus die Verbundenheit zur Heimat zelebrieren darf und das ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen. Ich frage mich wie es sein kann, dass Leute, die die Fanszene im lokalen Fußball öffentlich als Kaderschmiede für Rassisten und Nazis missbrauchen, es über Jahre hinweg schaffen sich im Sattel zu halten. Ich frage mich, wie es sein kann, dass nach diesem Sommer 2018 an dem genau diese Leute die Stadt 3 Tage lang in Geiselhaft gehalten haben, es heute noch zu solchen Szenen kommen kann. Wie kann es sein, dass eine Horde von Verfassungsfeinden noch immer meint dies wäre ihre Stadt? Da ist noch einiges Aufzuarbeiten. Mit der Entlassung des Stadionsprechers ist das nicht getan. Das stinkt nach Bauernopfer.

  • 16
    7
    Zeitungss
    11.03.2019

    Liebe ARD, bereitet diesem Drama einen zweitägigen Themenabend beginnend mit einem Brennpunkt in doppelter Länge. Für die FP würde ich eine Sonderausgabe vorschlagen. Was hier abgeht, übersteigt die Normalität. Mit Sport hat der CFC so viel zu tun wie der Papst mit dem Bergbau, ein anderer Vergleich war jetzt nicht greifbar. Ich fürchte, in absehbarer Zeit werden hier die ersten Duelle zwischen den Kommentatoren vereinbart, natürlich um die sportliche Ehre des CFC zu retten.
    Diese Welt hat genug wirkliche Probleme.

  • 11
    15
    derBuerger
    11.03.2019

    Wenn der rechten Szene nahstehende Sicherheitsdienste Ordnungshüter die einzigen sind, die im Stadion für Ordnung sorgen können, dürfen keine CFC-Spiele mehr stadtfinden. Die Ordnungshüter dürfen nicht mit den Ultrarechten kolaborieren. Die rechte Hooligan-Szene darf nicht das Bestimmungsrecht über Teile von Chemnitz wie das Stadion bekommen. Und bei einem solchem gewaltbereiten Mob brauchen wir gar keine "böse Lügenpresse" um Chemnitz zu diskreditieren.

    Aber augenblicklich scheint sich das "Problem" ja selbst zu lösen.
    1. Der CFC und die Stadt gehen nicht hinreichend gegen die Ultras vor.
    2. Die Sponsoren möchten nicht mit einem von Rechtsradikalen unterwanderten bzw. beeinflußten Verein in Zusammenhang gebracht werden! Und stellen die Zahlungen ein. Neue Sponsoren werden sich scheuen, hier zu investieren.
    3. Der CFC geht pleite und wird ein Amateurverein.

    Danke an den braunen Sumpf und allen wegschauern. Wenn das stimmt mit der Nötigung zur Gedenkfeier sind wir in Chemnitz dann ja nicht mehr weit entfernt vom marodierenden braunen Mob von 1933 der von der Polizei und den Gerichten unbehelligt, den Naziterror vorbereitet hat.

    Leid können einem nur die echten sportlichen CFC Fans tun.

  • 12
    9
    HHCL
    11.03.2019

    @thomboy: Warum müssen Sie immer irgendwelche Szenarien erfinden? Wir haben einen konkreten Fall vom rechten politischen Rand und reden daher genau darüber. Haben Sie keine Gegenargumente, oder warum müssen Sie dauernd Nebelkerzen zünden?

    Wann ist denn zuletzt einem Linksextremisten in so einer Weise gedacht worden? Was hier gelaufen ist, ist in dieser Form noch nie aufgetreten. Es wirft Fragen auf bezüglich des Einflusses von Rechts auf den CFC. Um diese Dinge geht es hier und nicht um irgendwelche Was-wäre-wenn-Geschichten. Man muss nicht über ungelegte Eier reden, wenn es reale und dazu noch massive Probleme gibt.

    Der-hat-aber-auch! gehört außerdem in den Kindergarten und nicht in eine Diskussion unter Erwachsenen.

  • 4
    12
    Blackadder
    11.03.2019

    @lesemuffel: "Fan". Sehr witzig.

  • 16
    13
    thomboy
    11.03.2019

    Mal angenommen man hätte einem Linksextremen gedacht. Ob es da auch so ein Theater gegeben hätte?

  • 5
    10
    argus
    11.03.2019

    Chemnitz erwache!

    Dass sie ein Grab dir graben,
    dass sie mit Sponsorengeld
    das Land verwildert haben,
    dass Stadt um Stadt verfällt ...
    Sie wollen den Bürgerkrieg entfachen –
    (das sollten die Sozis mal machen!)
    dass HooNaRa dir einen Totenkranz flicht –:
    Chemnitz, siehst du das nicht –?
    (Sehr frei nach K.T.)

  • 7
    15
    Lesemuffel
    11.03.2019

    Was so ein Gedenken an einen Verstorbenen Fan hier binnen Tagen auszulösen vermag. Man hat das Gefühl, dass braune Horden durch die Stadt gezogen sind. Und wenn einige meinen, der CFC sein eine braune Brutstätte, dann bitteschön. Sofort auflösen. Als Insolvenzverwalter und auch als Trainer wäre ich ohnehin bereit, die Stadt sofort zu verlassen. Seit Herbst 2018 wurde das Koordinatensystem verschoben. Hier gilt nur Draufhauen.

  • 12
    6
    HHCL
    11.03.2019

    @872889 "Wieso müssen wir denn immer pauschal tolerant und weltoffen sein? Auch tolerant gegenüber Gewalt von Ausländern?"

    Wer hat das denn gefordert?

  • 11
    9
    Distelblüte
    11.03.2019

    @acals: Danke für den link. Herr Fassmann hat das Problem sehr klar benannt. Die Hooligangruppen entscheiden, wie es beim CFC zu laufen hat. Sehr aufschlussreich auch seine Beschreibung der Selbstwahrnehmung der Hools, sie seien nicht politisch: das ist klassisches Mob-Denken.
    Am besten wäre es, dem Verein komplett den Geldhahn zuzudrehen und ihn aufzulösen, auch wenn mir das für die Fans, die tatsächlich Fußball lieben, leidtäte; aber dieses Geflecht aus gewaltbereiten Gruppen und Business aufzudröseln wird nicht möglich sein.

  • 14
    8
    derBuerger
    11.03.2019

    Obwohl ich kein Fußballfan bin war ich immer dafür, daß die Stadt und andere den CFC unterstützen! Wenn aber solcher brauner Abschaum unbedingt zum CFC gehört, bin ich für eine Auflösung des Vereins. dehr bedauerlich finde ich es, dass solcher brauner Mob als Security vom CFC Exekutivgewalt bekommen hat.
    Wer eine Gruppe HooNaRa Hooligans, Nazis, Rassisten gründet mag zwar nicht unbedingt gegen Gestze vertoßen, verdient eber meine volle Verachtung !
    Hauverbot für die rechten Hooligans und Pyrotechnikern. Wenn man will kann man diese Identifizieren, da die meisten mit Tatoos sich selbst kennzeichnen mit hochauflösenden Kameras währe dies möglich wenn man es will.
    Entweder der CFC kümmer sich darum, oder der CFC exekutiert sich selbst wenn er alle Sponsoren vertreibt.

  • 2
    13
    Hinterfragt
    11.03.2019

    @Blackadder, Ach schau an.

    Kommentiert wurde in und zu diesem Artikel und da stand das nicht.
    Man hätte ja mit Quelle zitieren können. Wäre aber zu einfach ...
    Punkt für mich ist das Thema damit beendet.

  • 10
    5
    acals
    11.03.2019

    Wer altklug hinterfragen will, der sollte auch nachweisen, dass er die zur verfuegung stehenden und oeffentlich einsehbaren Dokumente gelesen hat.

    @blacky hat korrekt zitiert, ich sprach von weiterlesen.


    Das dieses Thema -Betonung: von (nativen) Chemnitzern- auch anderswo beleuchtet wird, versteht sich von selbst. Ich schlage mal die folgende Lektuere vor:
    https://www.mdr.de/sachsen/chemnitz/chemnitz-stollberg/interview-lars-fassmann-cfc-100.html

    Herrn Fassmann dafuer ein herzliches Dankeschoen!
    Bei dem Danke! darf es aber nicht bleiben, denn der von ihm skizzierte Handlungsbedarf ist akut. Mit solchen Aussagen muss zB um eine oeffentliche (Gegen)Demo geworben werden ...

  • 9
    6
    Blackadder
    11.03.2019

    @hinterfragt: Die Freie Presse Seite hat eine Suchfunktion.

  • 3
    11
    Hinterfragt
    11.03.2019

    @Blackadder; Ihr Link ist NICHT dieser Artikel.

  • 10
    5
    Blackadder
    11.03.2019

    @Hinterfragt: Steht wortwörtlich so hier:

    https://www.freiepresse.de/chemnitz/nazi-gedenken-im-chemnitzer-stadion-artikel10465284

  • 13
    7
    cn3boj00
    11.03.2019

    @Hinterfragt, dieser Mann war für den Sicherheitsdienst verantwiortlich, bis man erkannt hat, dass er bekennender Nazi ist - und das war nicht erst gestern sondern vor mehr als 10 Jahren.

    Dass es Chemnitz wieder einmal in die Medien geschafft hat, dank hirnloser Fußball-Fanatiker einschließlich hirnloser Spieler, hirnloser Vereinsführer und hirnloser SPD-Stadträtinnen ist an Dummheit nicht mehr zu toppen. Es wirft aber auch ein bezeichnendes Bild auf die ganze Fußballszene, wohl nicht nur in Chmenitz (wo man aber durchaus die Spitze eines Eisbergs oder ein anerkanntes Versuchslabor der Nazi-Szene vermuten darf), sondern in Deutschland und darüberhinaus. Dass rechtsextreme Hooligan-Vereinigungen nur eine Randerscheinung sind in einer ansonsten friedlichen, sportliebenden Szene ist Wunschdenken, die Szene wird von davon beherrscht, bis hinein in Spieler- und Funktionärskreise. Anders ist es nicht zu erklären, dass selbst nachdem jedem die Tragweite bewusst geworden sein sollte immer noch versucht wird, die Vorkommnisse zu verharmlosen.
    Auch als im Sommer rechtsradikale Hooligans zur Trauer um Daniel aufgerufen haben hieß es dann: man wird doch noch trauern dürfen! Ja, man darf trauern. Im Kreise der Familie, der Freunde, auf dem Friedhof oder auf privat organisierten Veranstaltungen. Wenn man Trauer aber öffentlich einfordert, dann nicht nur wegen eines bedauerlichen Todes, sonden dann ist das mit der Erinnerung an ein Lebenswerk verbunden, das kann man nicht ausblenden. Und wer einen Verein Hooligans, Nazis, Rassisten gründet darf getrost als Nazi und Rasist gelten. Darüber muss man sich einfach im Klaren sein. Breite Fussballkreise sind das offenbar nicht.
    Ich finde es katastrophal, dass diese Szene noch mit Steuergeldern unterstützt wird. Aber da hält sich die Politik wohl an die Römer: panem et circenses.

  • 2
    13
    Hinterfragt
    11.03.2019

    @acals:
    Sorry, aber ich kann Ihr Zitat in diesem Artikel hier NICHT finden.

  • 23
    4
    DTRFC2005
    11.03.2019

    Ich habe darüber gestern lange nachgedacht und versucht, das ganze einzuordnen. Nüchtern betrachtet wäre eine stille unspektakuläre Trauerminute der Fans ja kein Problem, wenn man das "Gebot der Mitmenschlichkeit ermöglichen" hätte wollen.
    Wenn man sich allerdings das Video betrachtet, die Massen an Fans, die Samstag auf dem Weg zum Station waren, die Aufmachung des Schriftzuges, des Banners und die Farbwahl der Pyrotechnik hinzunimmt, ist meine persönliche Meinung, die, das man nicht nur trauern, sondern bewusst provozieren wollte. Es kam einer Inszenierung gleich, die man so nicht einfach hinnehmen darf. Es hätte ein kurzer Satz gereicht, der eine stille Schweigeminute für einen verstorbenen Fan eingeleitet hätte. Aber genau das ist nicht passiert. Es war in Chemnitz wohl wieder zu ruhig. Es ist mir auch etwas unklar, wie man auf der einen Seite nicht gewusst hat und auf der anderen Seite von einer nicht offiziellen Trauerbekundung spricht. Irgendwer muss die Fans mit Pyrotechnik , Banner und Schriftzug ja ins Station gelassen haben. Ich bin kein Fußballfan, aber es ist sehr schade, das man hier einmal wieder Rufschädigung vom feinsten betreibt und Sport für seine zecke missbraucht.

  • 18
    6
    acals
    11.03.2019

    Mann sollte durchaus @hinterfragen. Dazu empfiehlt es sich bei der FP weiterzulesen (und an dieser Stelle ine Danke dafür):

    " ...2007 hatte sich der CFC indes durch öffentliche Äußerungen Thomas H.'s veranlasst gesehen, diese Kooperation zu beenden. H. hatte eingeräumt, nicht nur Gründer seiner regional etablierten Security-Firma, sondern auch der mit Stadionverbot belegten rechtsextremen Fangruppe "HooNaRa" zu sein. Ausgeschrieben ist der Name zugleich Bekenntnis. Er steht für: Hooligans, Nazis, Rassisten. ..."

    Das ein ehemaliger deutscher Nationalspieler und Kapitän einer 2. BL Mannschaft Fussball die Bedeutung hinter Hooligans intellektuell nicht erfasst, dass ist durchaus vorstellbar - halte ich aber für unglaubhaft. Alleine in DFB Lehrgängen wird diese Thematik behandelt, vgl. "Gemeinsam gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit"

    Der angerichtete Schaden läßt sich nicht beziffern, Chemnitz ist wieder im August 2018 angekommen ...

  • 13
    6
    Distelblüte
    11.03.2019

    Fußball scheint ein sehr schmutziges Geschäft zu sein. Kein Sport.

  • 15
    7
    Zeitungss
    11.03.2019

    Achtung neue Unterhaltungswoche hat begonnen ! ! !
    Veranstalter: CFC
    Hat dieser Verein keine Betriebszeitung um den Rest der Welt dieses Theater zu ersparen ? ? ? Nichts gegen Öffentlichkeitsarbeit, langsam wird es peinlich.

  • 9
    26
    Hinterfragt
    11.03.2019

    Welch abartige Schlammschlacht auf dem Rücken eines Verstorbenen!

    Was soll der plötzliche Aufschrei aus Politik, Sponsoring, und Geschäftsführung des CFC zu diesem Mann?

    Wenn er der der städtischen Hooligan- und Neonazi-Szene angehörig galt, war das ja nicht erst jetzt, nach dessen Tod bekannt geworden.
    Jahrelang hat man seine Dienste ohne Probleme angenommen und sicherlich hat er seinen Job ordentlich gemacht.
    Oder habe nur ich dies hier im Artikel gelesen?
    "...er war bis 2007 bei Heimspielen des Vereins verantwortlich für den Sicherheitsdienst im Stadion.."

  • 12
    27
    881924
    11.03.2019

    Wieso müssen wir denn immer pauschal tolerant und weltoffen sein? Auch tolerant gegenüber Gewalt von Ausländern? Wir können uns doch erst mal auf uns konzentrieren und unsere Kinder, Eltern und Großeltern und diese bestens versorgen und würdigen. Und übrigens wir sind friedlich solange man es uns gegenüber auch ist!

  • 19
    14
    sunhiller
    10.03.2019

    @HHCL... schon wer Chemnitz mit dem Begriff Toleranz in Verbindung bringt hat das Ziel deutlich verfehlt !!! AngeblicheToleranz gibt es in Chemnitz immer nur in eine Richtung...

  • 32
    13
    HHCL
    10.03.2019

    "Chemnitz ist und bleibt eine weltoffene, tolerante und friedliche Stadt." - Das ist doch reines Wunschdenken und hat mit der Wirklichkeit in dieser Stadt nichts mehr zu tun. Auch wenn es ein paar Ecken in der Stadt gibt, für die das tatsächlich gilt, taugen diese Begriffe nicht zur Beschreibung der Lage in dieser Stadt. Das machen auch die Kommentarspalten hier immer wieder deutlich.

  • 37
    4
    881924
    10.03.2019

    Die Sparkasse nutzt die Chance genau so wie es EINS Energie vorher getan hat jeder der kann verlässt das Schiff CFC. Der CFC hat wahnsinnige Probleme Sponsoren zu bekommen. Und nein das ist kein "rechtes Problem" sondern liegt am fehlenden Vertrauen nach jahrelanger Miss- und Vetternwirtschaft. Ich würde dem CFC auch keinen Cent geben, der Insolvenzverwalter bleibt auch irgendwie Zwielichtig mal mit guten Ansätzen mal einfach nur Fussballfremd.

    Der CFC ist nichts mehr für Fans, das sollte er aber wieder werden wenn die Stadt Chemnitz mit seinen Bürgern wieder hinten dem Verein stehen soll. Ob da eine Fussball GmbH "ausgegliedert" hilft wo irgendwelche Personen / Firmen mitreden die Null Ahnung vom Fussball haben? Schaut euch doch mal an wer da jetzt mit drin hängt in der CFC GmbH. Da wird einem schlecht nur Leute die ein bisschen (Macht)Spielen wollen ala heute führen wir mal einen Fussballverein weil wir das Geld, Zeit und lange Weile haben. Die Frage kann sich jeder selbst beantworten ;-)

    "Und diesmal toppe ich bestimmt die 50 Daumen nach unten"

  • 16
    22
    franzudo2013
    10.03.2019

    Vielleicht hätte Frau Merkel lieber den CFC besuchen sollen?
    Sie hat halt mal wieder das Brett an der duennsten Stelle gebohrt.

  • 16
    35
    Einspruch
    10.03.2019

    Werden dann auch Fördermittel und mediale Unterstützung in Zukunft für Vereine gestrichen, wenn einer ihrer Hilfsbedürftigen sich später als Islamist oder Terrorist herausstellt?

  • 38
    21
    tfr
    10.03.2019

    Chemnitz hat ein strukturelles und tief verwurzeltes rechtes Problem. Da wird durch den lokalen Fußballclub einem der führen Köpfe der rechten Szene der 90er gehuldigt und es gibt wirklich noch verantwortliche und Politiker die darin nichts verwerflich es sehen. Ich kann mich noch gut an diesen Namen erinnern... Wacht endlich auf und nehmt das Problem ernst, liebe Politiker!

  • 32
    11
    CPärchen
    10.03.2019

    Hab von dieser ganzen Geschichte nur das Wissen aus diesem Bericht, weshalb ich mich nicht weiter dazu äußern werde.
    Ich frage mich nur, ob Einsparungen beim CFC anderen Sportvereinen zu Gute kommen würde (Boxen, Leichtathletik, Basketball, Schwimmen, Eissport, Schach, etc.) Das würde deren finanzielle Lagen deutlich verbessern.

  • 25
    33
    saxon1965
    10.03.2019

    Ich kannte den Verstorbenen nicht. Deshalb seht mir die Frage nach: War er ein Krimineller? Hat er gegen Gesetze verstoßen? Wenn Ja, dann sollte man ihm auch postum nicht huldigen. Ansonsten sind im Rahmen der Gesetze und des Anstandes die Gedanken frei.

  • 18
    27
    sunhiller
    10.03.2019

    @Blackadder...Warum wundert mich das nicht?
    Kennen Sie mich ???
    Warum lassen Sie sich hier zu persönlichen Einschätzungen anderer User
    hinreisen ???
    Man kann sich auch auf anderen Ebenen kennen. Schalten Sie endlich Ihr Hirn ein, und beleidigen Sie nicht ständig !!!

  • 46
    20
    tfr
    10.03.2019

    "Dass ein Spieler während eines Spiels Botschaften, egal welcher Art, verbreitet und diese nicht vorher mit den Verantwortlichen des CFC bespricht, ist für uns nicht hinnehmbar" - Diese Antwort lässt tief blicken. Leute, das war ein stadtbekannter Neonazi. Wenn es abgesprochen gewesen wäre, wäre es nicht besser gewesen. Macht den Laden zu, die begreifen es alle nicht... Wenn man denkt es geht nicht schlimmer wird noch jemand vom CFC eine Ausrede versuchen....

  • 15
    10
    osgar
    10.03.2019

    @Blackadder, ich kann lesen oder was soll das mit mir zu tun haben?

  • 20
    22
    Blackadder
    10.03.2019

    @osgar: Auch die Sparkasse hat sich nun als Sponsor zurückgezogen. Und der Geschäftsführer ist auch zurückgetreten.

  • 44
    18
    872889
    10.03.2019

    Und so einem Verein schmeißt die Stadt seit Jahren das Geld in den Rachen - unabhängig von den aktuellen Ereignissen ohnehin wirtschaftlich und sportlich gesehen ein Fass ohne Boden...

  • 19
    27
    Blackadder
    10.03.2019

    @sunhiller: "Ein Mensch ist gestorben, den ich übrigens auch sehr gut kannte !!! "

    Warum wundert mich das nicht?

  • 22
    12
    Freigeist14
    10.03.2019

    Blacksheep@ : "Wo sind wir bloß hingeraten ?" ... Das frage ich mich bei Ihren Kommentaren und Satzbau allerdings auch .

  • 30
    14
    osgar
    10.03.2019

    Einfach widerlich, wenn man hier die Meinung vom Grünen Lehmann lesen muss. Er entzieht also dem CFC seine Unterstützung. Er schmeißt diesem Verein bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit Knüppel zwischen die Beine. Für ihn sind diese widerlichen Vorkommnisse doch ein gefundenes Fressen. Ich lasse mich von diesem Typen nicht in die rechte Ecke stellen. Mir geht es gewaltig auf den Zeiger, daß hier wieder einmal Teile der südtribüne ihre wahre gesinnung gezeigt haben. Aber das bedeutet noch lange nicht, daß damit jeder andere Stadionbesucher mit diesen Leuten gleichzusetzen ist.

  • 64
    31
    Malum89
    10.03.2019

    Unfassbar, wie braun verseucht offenbar große Teile der Fan-Szene und der Stadtgesellschaft in Chemnitz sind. Pompöses Gedenken für einen Mann, der die Begriffe "Nazi" und "Rassist" offenbar als Ehrentitel empfand? Es braucht sich niemand zu wundern, wenn Chemnitz bundesweit als rechtsextreme Hochburg gilt - der schlechte Ruf wurde wieder einmal auf schlimmste Weise bestätigt. Und eine SPD-Frau huldigt dem toten Neonazi auch noch. Kann man sich gar nicht ausdenken . . .

  • 29
    69
    BlackSheep
    10.03.2019

    Jetzt darf mann für bestimmte Menschen nicht mehr trauern weil die die falsche politische Meinung haben, wo sind wir blos hingeraten?

  • 46
    29
    Blackadder
    10.03.2019

    Zack und schon berichten deutschlandweite Medien. Herzlichen Glückwunsch, CFC. Super Publicity für Chemnitz. Bin gespannt, ob der DFB reagiert.

  • 30
    77
    sunhiller
    10.03.2019

    Hallo Herr Detlef Müller, hallo Herr Fassmann...
    was dieser Mann für den Verein - seinen CFC - getan hat, werden Sie wohl in den nächsten hundert Jahren nicht hinbekommen (mehr Sponsoring als sich mancher von Ihnen vorstellen kann). Hören Sie bitte auf, im Hinblick auf die nächsten Wahlen jeden zu zerlegen, der nicht Ihrer politischen Richtung folgt !!!
    Ein Mensch ist gestorben, den ich übrigens auch sehr gut kannte !!!
    Also sei ihm diese letzte Ehre gegönnt !!!

  • 19
    29
    Distelblüte
    10.03.2019

    Hier weiter zu diskutieren hieße Perlen vor die Säue werfen.

  • 57
    12
    HHCL
    10.03.2019

    Hatte der Insolvenzverwalter nicht erzählt, man müsse den CFC als Bollwerk gegen Rechts unbedingt erhalten?
    Das hat er wohl nicht mit den Fans abgesprochen.

  • 64
    19
    tfr
    10.03.2019

    Wie beeindruckend dumm ist denn diese Aktion wieder... Wenn es Chemnitz auf die ersten Plätze der Nachrichten schafft, dann leider nur mit Nazi - Geschichten. Manchmal schäme ich mich aus dieser Stadt zu sein. Traurig!

  • 39
    12
    AmZeisigwald
    10.03.2019

    Das passt doch wunderbar ins Gesamtbild...es wird einer lokalen Nazigröße gedacht.
    Und ja...es geht auch um das Leben des Verstorbenen und nicht nur um die Person.

  • 57
    22
    Blackadder
    10.03.2019

    Die Unterstützung einiger hier für den Gründer von Hooligans-Nazis-Rassisten lässt tief blicken.

  • 66
    12
    1523313
    10.03.2019

    „keine offizielle Trauerbekundung“; „keine Würdigung des Lebensinhalts des Verstorbenen“...

    Merkt ihr?s noch beim CFC? Was war das denn sonst? Trauer im kleinsten Kreis?Diese Nummer war das absolut falsche Signal. Der Shitstorm gegen den CFC und gegen Chemnitz wird nicht lange auf sich warten lassen. Ich finde es unpassend und beschämend! Ich hätte an dieser Stelle mehr Sensibiliät erwartet - gerade nach den Ereignissen des letzten Jahres.

  • 28
    70
    ArndtBremen
    10.03.2019

    Fassmann? Vosi? Piraten? Pietätloses Getue eines Stadtratsmitgliedes. Inakzeptabel und unwählbar. Wegtreten!

  • 31
    81
    881924
    10.03.2019

    Ach ja diese künstliche Aufgeregtheit der Medien und so mancher Politiker... da wird einem schlecht. Und nun tut der "neue" CFC auch noch auf Saubermann. Die Fanszene gehört nun mal dazu akzeptiert das endlich. Danke an Hr. Frahn und Frau Peggy Schellenberger für den Mut!!!



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