Erzgebirger im Pilz-Glück: Familie macht diesen Riesenfund

Geyer.

Was für eine Ausbeute: Als Tony Stopp mit Ylvi (l.) und Fynn am Wochenende in den Geyerschen Wald ging, um ein paar Pilze zu suchen, konnte er nicht ahnen, wie voll die Körbe am Ende der Tour sein würden. Mehrere Kilogramm sammelte die Familie aus Geyer. "Wir sind mit den Kindern eigentlich immer draußen in der Natur", erzählt Tony Stopp. Im Herbst gehört Pilzesammeln auch immer dazu. Und in diesem Jahr hatten die Stopps so richtig Erfolg. Allein der größte brachte es auf rund 2,5 Kilogramm. In den Körben landeten vor allem Steinpilze, aber auch ein paar Birkenpilze seien darunter gewesen. Und die eigentliche Arbeit folgte er nach dem Waldspaziergang: Dann ging es nämlich ans Putzen und Schnippeln. Die Pilzpfanne dürfte ziemlich reichlich ausgefallen sein. (aed)

33 Kommentare
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  • 11
    12
    Lumixer
    08.09.2020

    @cn3boj00: So kann nur jemand schreiben, der Pilze, dazu eher einseitig geschmacklos, lediglich in der 500-Gramm-Schale kennt und zudem unwahre Angaben macht. Sammeln ist lediglich für den Eigenverbrauch, in geringen Mengen gedacht - soweit ok. Eine Definition für geringe Mengen gibt es aber nicht. Jedenfalls ist nicht eine Portion gemeint. Für etwas Vorrat zu sorgen, kann niemand verwehren. Geschmacklos, die Familie namentlich und indirekt im Kommentar zu denunzieren.
    Pilze sind ein Naturprodukt und wachsen nach. Die Entnahme der oberirdisch sichtbaren Früchte stört das Myzel in keinster Weise. Damals, als Kind vor 1990, wurde noch mehr in den Wäldern gesammelt. In einigen Gaststätten im Gebirge stehen echte Waldpilze sogar als Beilage auf den Speisekarten, soweit verfügbar. Das könnten sie nicht, wenn sie nur für "EINE Portion" sammeln würden.
    Viele haben noch vom letzten, grandiosen Pilzjahr einige Portionen eingefroren, da beginnt schon wieder die neue Saison.

    Viel Freude beim Sammeln und Guten Appetit den Pilzfreunden...

  • 13
    19
    cn3boj00
    07.09.2020

    Nur ein kleiner Hinweis, da viele das offenbar nicht wissen, Herr Stopp wohl auch nicht: U.a. Steinpilze, Rotkappen und Birkenpilze zählen in Deutschland zu den geschützten Arten. Ihre Entnahme, also das Sammeln, ist nur in geringen Mengen zum Eigenbedarf erlaubt. Was darunter zu verstehen ist, ist nicht genau definiert, aber die Rechtsprechung geht davon aus, dass jeweils die Menge für EINE Mahlzeit entnommen werden darf. Auch wenn man einen "Riesenfund" macht, sollte man also nicht zu viel wegschleppen. Ich hoffe, dass nicht wegen der Fotos plötzlich die Naturschutzbehörde bei Stopps klingelt.

  • 10
    2
    Lumixer
    07.09.2020

    Schmecken lassen... haben die Pilzsaison ähnlich eröffnet, nur nicht so spektakulär