Arbeiterwohlfahrt stoppt Aufnahme

Erzgebirge.

Angesichts der aktuellen Situation die Corona-Pandemie betreffend hat auch die Arbeiterwohlfahrt Südsachsen verschiedene Vorsichtsmaßnahmen diskutiert und in ihren insgesamt 15 Einrichtungen aktiviert. Vor allem die Bewohnerinnen und Bewohner in den fünf Seniorenzentren in Burkhardtsdorf, Ehrenfriedersdorf, Lengefeld, Mittweida und Oelsnitz im Erzgebirge gelten als besondere Risikogruppe, die vor dem Kontakt mit Viren bewahrt werden soll, erklärt Geschäftsführer André-Aljoscha Steiner. Aus diesem Grund gelten dort vorerst bis zum 15. April ein striktes Besuchsverbot und zugleich ein Aufnahmestopp. Je nach Entwicklung der Lage werde beides erweitert oder aufgehoben. Ausnahmen bestehen laut Geschäftsführer bei der Verabschiedung von Angehörigen beziehungsweise bei der Abgabe von persönlichen Dingen. Dabei könnten sowohl Angehörige als auch Betreuer darauf vertrauen, dass in Notfällen eine entsprechende Meldung bei ihnen erfolgt. "Die Reaktionen in der Bewohnerschaft und bei Angehörigen sind unterschiedlich, aber die meisten zeigen für die außergewöhnliche Situation Verständnis", sagt André Aljoscha Steiner. (af)


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